Professorin Dr. Mirjam Steffensky

forscht am Leibnitz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik u.a. über naturwissenschaftsbezogene professionelle Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte.


Warum ist naturkundliche/naturwissenschaftliche Bildung in der Kita wichtig, welche Chancen sehen Sie?


Naturwissenschaften sind neben anderen Feldern ein wichtiger Entwicklungs- und Bildungsbereich von Kindern, der es ermöglicht, Phänomene, Zusammenhänge, Muster etc. der Welt aus dieser spezifischen Perspektive zu entdecken und sich zu erschließen. Die Beschäftigung mit Naturwissenschaften stellt somit eine Möglichkeit dar, die Welt für sich zu ordnen. Dabei knüpft diese Beschäftigung in der Regel an vorhandenes Interesse von Kindern an Phänomenen des Alltags an. Frühe naturwissenschaftliche Bildung ist auch aus der Perspektive des späteren schulischen Lernens wichtig, da die Entwicklung anschlussfähiger Grundlagen vor der Schule als bedeutsam für den weiteren Bildungserfolg angenommen wird.


Welchen Aspekt möchten Sie in der Expertengruppe stark machen?


Vor allem die fachdidaktische und empirische Perspektive.


Welches Phänomen der Natur bzw. der Naturwissenschaften fasziniert Sie persönlich am meisten?


Ich habe kein konkretes "Lieblingsphänomen". Mich fasziniert das Bemühen in den Naturwissenschaften, alles oder zumindest vieles mit möglichst einfachen und wenigen Gesetzmäßigkeiten und Theorien zu beschreiben bzw. zu erklären.


Welchen Bezug hatten Sie als Kind zu naturkundlichen/naturwissenschaftlichen Themen – gibt es ein Schlüsselerlebnis
?

Wie viele Kinder, die Gelegenheiten haben, draußen zu sein, habe ich gerne Schnecken, Insekten, Spinnen gesammelt, um ihnen Häuser zu bauen und sie zu beobachten usw., aber ich bin weder gezielt gefördert worden noch hatte ich irgendwelche Schlüsselerlebnisse.