Manuela Liebig

bildet an der Technischen Universität Dresden Lehrende für die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik aus. Dort bietet sie u.a. Seminare zum Bereich naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen an.


Warum ist naturkundliche/naturwissenschaftliche Bildung in der Kita wichtig?


Kinder sollen, auch wenn sie im städtischen Raum aufwachsen, Natur erleben können und neugierig auf sie sein dürfen. Sie sollen Lust darauf bekommen, sich intensiv und ihrem Alter angemessen mit naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinanderzusetzen.


Welchen Aspekt der naturkundlichen/ naturwissenschaftlichen Bildung möchten Sie in der Expertengruppe stark machen?


Der Einblick in naturwissenschaftliche Phänomene soll einen Beitrag dazu leisten, dass Natur als etwas Schützenswertes verstanden wird. Ökologische Bildung verstehe ich in diesem Sinne als Teil naturwissenschaftlicher Bildung.


Welches Phänomen der Natur fasziniert Sie persönlich am meisten?

Pflanzen zu pflegen und zu beobachten, wie sie wachsen und blühen oder Früchte tragen.


Welchen Bezug hatten Sie als Kind zu naturkundlichen/naturwissenschaftlichen Themen?


Schon immer hatte ich eine ausgeprägte Liebe zur Natur, die sich vor allem in einem großen Interesse an der heimischen Flora und Fauna äußerte. Geprägt wurde diese vor allem durch meine Familie und eine AG in der Grundschule.