Diana Rosenfelder

ist als Fortbildnerin und Referentin zu den Themen Beobachten und Dokumentieren, Raumgestaltung sowie naturkundliche/naturwissenschaftliche Bildung tätig. Außerdem plant und gestaltet sie naturnahe Außengelände und Kindergärten so, dass Kinder dort die Natur und ihre Phänomene in ihrer Vielfalt erleben können. In diesen Erfahrungen sieht sie den Anfang naturwissenschaftlicher Bildung.


Warum ist naturkundliche/naturwissenschaftliche Bildung in der Kita wichtig?


Der Bildungsauftrag der Kitas ermöglicht es, dass Erzieherinnen die Bildungsprozesse der Kinder entlang ihrer individuellen Erfahrungen begleiten und herausforden. Das "Wissen", das daraus bei den Kindern entsteht, ist die Basis für das spätere schulische Lernen.


Welchen Aspekt möchten Sie in der Expertengruppe stark machen?


Die Anfänge naturkundlicher/naturwissenschaftlicher Bildung sind die Naturerfahrungen selbst. Hier entstehen erste Fragen und Erkenntnisse. Sie bilden die Grundlage für weiterführende Überlegungen, die schließlich zu einem theoretischen Wissen im Sinne der Naturwissenschaften führen.


Welchen Bezug hatten Sie als Kind zu diesen Themen – haben Sie sich dafür interessiert, wurden Ihnen diese nähergebracht?


Interesse an naturkundlichen Themen hatte ich immer, sie wurden von außen allerdings wenig aufgegriffen. Die klassischen naturwissenschaftlichen Inhalte, wie sie dann in der Schule thematisiert und vermittelt wurden, hatten für mich keine Verbindung zu meinen persönlichen Erfahrungen und meinem Wissen und konnten deshalb nur partiell mein  Interesse wecken.


Welches Phänomen der Natur fasziniert Sie persönlich am meisten?

Es ist die Vielfalt und Komplexität der Natur selbst.