Sprachliche Bildung, die alle Kinder anspricht

Sprachliche Bildung legt den Grundstein für Bildung und Kommunikation und damit für Teilhabe und Inklusion. In Kitas sollte sprachliche Bildung so gestaltet werden, dass sie alle Kinder anspricht und sie unabhängig von ihrem Entwicklungsstand und ihren Voraussetzungen unterstützt. Um Fachkräfte für diese Aufgabe fit zu machen, bereitet WiFF aktuelle Erkenntnisse zum Thema für frühpädagogische Weiterbildungen auf.


WiFF-Leitung Anke König und WiFF-Referentin Tina Friederich arbeiten zusammen mit 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Linguistik, Sonderpädagogik, empirische Forschung sowie Didaktik an Fach- und Hochschulen an einer Publikation für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner zum Thema "Inklusive Sprachliche Bildung". Diese soll dazu verhelfen, Weiterbildungen so zu konzipieren und umzusetzen, dass frühpädagogische Fachkräfte ihre Kompetenzen erweitern und im Kita-Alltag einsetzen können. Die Publikation erscheint Ende 2016 in der Reihe "Wegweiser Weiterbildung". Es handelt sich dabei um eine Überarbeitung des Wegweiser "Sprachliche Bildung", der 2011 erschienen ist. Im Mittelpunkt jedes Wegweisers steht ein Kompetenzprofil. mehr Infos zu den Wegweisern Weiterbildung

WiFF-Referentin Tina Friederich


Am 29. Januar 2016 traf sich die Gruppe erstmals am Deutschen Jugendinstitut. Im Mittelpunkt stand u.a. die Frage, welche Bedeutung einerseits Mehrsprachigkeit und andererseits sprachtherapeutische Maßnahmen für eine inklusive sprachliche Bildung in der Kita haben.  Dazu haben wir zwei der Expertinnen befragt:

Dr. Annick De Houwer, Professorin für Spracherwerb und Mehrsprachigkeit an der Universität Erfurt

Dr. Iris Füssenich, em. Professorin für den Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation