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WiFF präsentiert Ergebnisse der Befragungen an Fach- und Hochschulen

WiFF präsentiert Ergebnisse der Befragungen an Fach- und Hochschulen

Angelika Diller, Projektleitung WiFF
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Fragen zu Qualifizierungsorten und -wegen bestimmen zurzeit die frühpädagogischen Diskurse. Innerhalb der letzten Wochen haben mehrere bundesweite Veranstaltungen diese Thematik in den Blick genommen. Auch WiFF hat mit der Fachtagung zur Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte an Fachschulen und Hochschulen am 8. Dezember 2010 in Berlin einen wichtigen Beitrag zur Debatte geleistet.

Bestätigt wurde: Das Feld ist fachlich und politisch im Fluss. Konturen und Formationen des Ausbildungssystems verändern sich. Die damit verbundenen und unvermeidbaren Aufgeregtheiten und wechselseitigen Verdrängungsängste - so Thomas Rauschenbach in seinem Tagungs-Resümée - können nur im Dialog und durch Kooperation gemildert werden. Forschung ist in diesem Kontext eine wichtige Erkenntnisquelle. Sie liefert Daten für die weitere fachliche und politische Gestaltung.

Die Ergebnisse der Befragungen an Fachschulen und Hochschulen, die wir auf der Fachtagung vorgestellt haben, finden Sie ab sofort auf unserem WiFF Portal. Ebenso haben wir Ihnen Impressionen zur Tagung und die Präsentationen der Tagungsreferentinnen und -referenten zum Download zusammengestellt. Über weitere aktuelle Ereignisse der Weiterbildungsinitiative informiert Sie dieser Newsletter.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des gesamten WiFF-Teams herzlich bei allen Freunden, Förderern und Kritikern der WiFF bedanken. Gemeinsam haben wir in diesem Jahr ein großes Stück Wegstrecke geschafft und freuen uns auf die Herausforderungen in 2011. Dann erwarten wir die Veröffentlichung der WiFF Wegweiser Weiterbildung, die Ergebnispräsentation der Fachkräfte- und FachberaterInnenbefragung und spannende Beiträge aus den unterschiedlichen WiFF-Kooperationen.

Bereits jetzt sollten Sie sich den 25. Mai 2011 vormerken. Dann wird WiFF zur nächsten großen Fachtagung zum Thema "Qualität in der Fort- und Weiterbildung" nach Berlin einladen. Dazu werden wir Sie Anfang 2011 ausführlich informieren.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe und besinnliche Feiertage und einen guten Start in das kommende Jahr.

Mit besten Grüßen

Kurzdokumentation zur WiFF-Fachtagung am 08.12.2010 in Berlin

Forschungsergebnisse standen im Mittelpunkt der WiFF-Fachtagung zur Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte an Fachschulen und Hochschulen. Erstmalig wurden Erfahrungen und Positionen derjenigen erhoben und vorgestellt, die seit Jahrzehnten Erzieherinnen- und Erzieherausbildungen in Deutschland gestalten: Schulleitungen und Lehrkräfte im Fachschulsystem.

Ihre subjektiven Einschätzungen boten viel Gelegenheit, objektive Herausforderungen zu diskutieren, wie z.B. das Dilemma zwischen Generalisierung und Spezialisierung, die vertikale und horizontale Anschlussfähigkeit und die Gestaltung des Lernortes Praxis. Die erheblichen länderspezifischen Unterschiede in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern, die in der Analyse der Lehrpläne deutlich wurde, erstaunten auch die Insider der Ausbildungsszene.

Im kommenden Jahr werden wir eine ausführliche Tagungsdokumentation als Printausgabe publizieren. Für einen ersten Tagungsrückblick haben wir Ihnen bereits jetzt Impressionen, eine Zusammenfassung der zentralen Befragungsergebnisse und die Vortragsfolien der Referentinnen und Referenten als Download zusammengestellt.

Zur digitalen Tagungsdokumentation

Expertengruppe „Anschlussfähige Bildungswege“ gestartet

Wie alle WiFF-Expertengruppen bietet auch dieses Gremium Raum für den Diskurs zwischen unterschiedlichen Akteuren. Auf Einladung der WiFF kamen am 3.12.2010 Expertinnen und Experten aus Fachschulen, Hochschulen, Verbänden, Gewerkschaft, Politik und Hochschulforschung zusammen, um gemeinsam über Fragen der Anschlussfähigkeit zu diskutieren. Schwerpunkt der 1. Sitzung war die Durchlässigkeit in die neuen frühpädagogischen Studiengänge: Welche Wege führen aus dem Erzieherinnen- und Erzieherberuf in ein solches Studium? Welche Hürden sind derzeit noch zu nehmen?

Die Expertengruppe wird sich in den nächsten beiden Sitzungen im März und im Mai 2011 weiter über unterschiedliche Positionen, Erfahrungen und Probleme austauschen und ein abschließendes Arbeitspapier für die Fachöffentlichkeit erstellen, das im kommenden Jahr über WiFF publiziert werden wird.

Weitere Informationen und Übersicht aller beteiligten Expertinnen und Experten

Drei neue WiFF Studien zu den WiFF Befragungsergebnissen veröffentlicht

 

WiFF Studie Nr. 2:
Brigitte Rudolph: Anschlussfähige Bildungswege in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern - Ergebnisse einer Interviewstudie mit Leitungen von Fachschulen und Berufsfachschulen
Die Analyse der mit Schulleiterinnen und Schulleitern geführten Interviews zeigt, dass die derzeit viel diskutierte Anschlussfähigkeit an das Hochschulsystem für Erzieherinnen und Erzieher formal durchaus gegeben ist. Schwierigkeiten zeigen sich jedoch bei den Aushandlungen zwischen Fachschulen und Hochschulen über die studienzeitverkürzende Anrechnung von sich überschneidenden Ausbildungsinhalten. Die Studie behandelt neben den differenzierten Einstellungen der Schulleitungen zur Anschlussfähigkeit auch bereits existierende Kooperationen zwischen Fach- und Hochschulen sowie die von den Befragten thematisierten strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen der künftigen Erzieherinnen- und Erzieherausbildung.


Dieser Newsletter wird herausgegeben von WiFF

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte

Redaktion
Silvia Hartmann
Projektmarketing WiFF
info@weiterbildungsinitiative.de

Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
D-81541 München

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Nockherstr. 2, 81541 München

Redaktion
Annemarie Schuldt
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