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Newsletter

WiFF Newsletter vom 14.10.2009

Weiterbildner gesucht - Weiterbildner gefunden!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

zu einem charakteristischen Sommer gehören in der Mehrzahl sonnenreiche, warme Tage und die in der Tendenz humorvoll aufbereiteten Sommerlochthemen der Feuilletons. Weder klimatisch noch thematisch macht die Jahreszeit ihrem Namen in diesem Jahr alle Ehre. Unter wolkenverhangenem Himmel debattiert das Land über Dienstwagenverordnungen und Schweinegrippeepidemie. Willkommen im Jahr der Krise!

Wie gut, dass wir da aus der WiFF mit leichten, erfreulichen Nachrichten aufwarten können. Wie Sie wissen, arbeiten wir aktuell intensiv an der Umsetzung des umfangreichen empirischen Erhebungsprogrammes.

In diesem Kontext hat uns die Zielgruppe der Weiterbildner zunächst Kopfzerbrechen bereitet. Im Gegensatz zum Ausbildungssektor, dem Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen und den Länderministerien, konnten wir bis vor wenigen Wochen keine verbindlichen Aussagen über die quantitative Beschaffenheit des frühpädagogischen Weiterbildungssektors in Deutschland treffen.

Wie also Weiterbildner kennen lernen, befragen und einbeziehen, wenn bundesweit kein Datenmaterial über diese für unsere Initiative so wichtige Akteursgruppe vorliegt?

Frei nach dem Motto: "Wer suchet der findet" haben wir in den vergangenen drei Monaten intensiv die Landschaft durchforstet. Durch zahlreiche Telefonate und E-Mails sowie die Verbreitung eines schriftlichen Aufrufs an die Weiterbildungsszene, mit der Bitte um Kontaktaufnahme, haben wir ein wichtiges Ziel erreicht.

An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei all denen bedanken, die unsere Suche nach Adressen und Kontakten so tatkräftig unterstützt haben. Ohne die vielen Tipps und Hilfen zur Vernetzung im Feld wäre die Liste der Weiterbildungsanbieter heute sicherlich noch nicht so umfangreich.

Durch unsere Recherchen können wir im Herbst diesen Jahres ca. 1.600 Weiterbildungsinstitute und/oder -dozentInnen in die Erhebung einbeziehen. Ausführlichere Informationen dazu, wie auch zu den anderen Befragungen finden Sie zeitnah auf unserer Internetseite.

Noch haben wir die Liste der Weiterbildungsanbieter nicht geschlossen. Nach wie vor sind wir offen für weitere Nennungen von Instituten, DozentInnen und Akteuren im Feld.

Weitere Informationen im Kontext der WiFF haben wir für Sie wie üblich in den folgenden Meldungen zusammengefasst.

Mit sommerlichen Grüßen,

Problemaufriss von A. Diller: „Von der Sackgasse zur Durchfahrtsstraße"

In der WiFF ist Angelika Diller zuständig für das Arbeitsfeld „Durchlässige und anschlussfähige Bildungswege“. In ihrem Problemaufriss beschreibt sie fachpolitische Hintergründe, Umsetzungsstrategien und aktuelle Herausforderungen.

Der  Blick in die Entwicklungsgeschichte des Erzieherinnenberufes erinnert an deren mangelnde gesellschaftliche Wertschätzung, die sich ca. 50 Jahre lang hartnäckig hielt und Politiker wie Stammtische gleichermaßen beschäftigte.

Dazu passt, dass eine Ausbildung an der Hochschule national nie durchsetzbar war und ohne die europäische Hochschulpolitik wahrscheinlich nie durchsetzbar gewesen wäre.

Der Blick in die Gegenwart offeriert dagegen einen Quantensprung. 

WiFF begleitet neue "Zertifizierungsinitiative Frühpädagogik Südbaden"

Am 8. Juli wurde an der Evangelischen Hochschule Freiburg die „Zertifizierungsinitiative Frühpädagogik Südbaden“ (ZFS) gegründet.

Ziel der Initiative ist es, zunächst auf regionaler Ebene eine verbindliche Kooperation von Aus-, Fort- und Weiterbildungsträgern zur Organisation der Durchlässigkeit der Bildungsgänge im Bereich der Frühpädagogik zu etablieren.

Dazu sollen Systematiken der Übergänge zwischen der Ausbildung zur KinderpflegerIn (Berufsbildende Schulen), zur ErzieherIn (Fachschulen Sozialpädagogik) sowie FrühpädagogIn (Bachelorstudium an EH/PH Freiburg) entwickelt werden.

Informationen zur „Zertifizierungsinitiative Frühpädagogik Südbaden" finden Sie hier!

Ergebnisse der Fachtagung: "Mit Medien leben, spielen und lernen" online

Das Projekt BIBER von Schulen ans Netz e.V. hatte zusammen mit BITS21 am 12. und 13. Juni an die Alice Salomon Hochschule nach Berlin eingeladen. Pädagogische Fachkräfte aus Praxis und Wissenschaft versammelten sich dort zum gemeinsamen Austausch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung diskutierten unter anderem, wie die geforderte Professionalisierung des Erzieherberufs mit der Praxis in Einklang zu bringen ist.

Auf dem Fachpodium am Ende des ersten Nachmittags trafen u.a. Prof. Wassilios E. Fthenakis, Norbert Hocke von der GEW und Dr. Hans Rudolf Leu vom Deutschen Jugendinstut zusammen. Sie diskutierten kontrovers über Nachteile und Nutzen von Weiterbildungen, die Gründe für den frisch beigelegten Erzieherinnenstreik und den Mehrwert von Kooperationen zwischen Kitas und Grundschulen. archiv-der-aktuellen-meldungen/meldung/data/ergebnisse-der-fachtagung-mit-medien-leben-spielen-und-lernen-online.html

Noch wenige Plätze frei zur Fachtagung

Die Fachtagung: "Konturen frühpädagogischer Hochschulausbildung – Forschung, Lehre und Praxis verzahnen!" findet am 03. und 04.09.2009 in Berlin statt. Dazu haben die Robert Bosch Stiftung und die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung im Kindesalter eingeladen.

Ziel der Tagung ist es, konkrete Konzepte für eine innovative Hochschuldidaktik durch die Verzahnung der Lehre mit Forschung und Praxis vorzustellen, sowie zentrale Fragen der Studiengangsentwicklung zu diskutieren und so den Hochschulen Impulse für die Entwicklung und Sicherung ihrer Ausbildungsqualität zu geben.



Dieser Newsletter wird herausgegeben von der

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte


Redaktion
Silvia Hartmann
info@weiterbildungsinitiative.de

Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
D-81541 München
Telefon: (089) 62306-228
Fax: (089) 62306-162
E-Mail: info@dji.de
Internet: www.dji.de

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Nockherstr. 2, 81541 München

Redaktion
Annemarie Schuldt
info@weiterbildungsinitiative.de

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