WiFF-Tagung am 20. September 2018 in Essen

Frühe naturwissenschaftliche Bildung! (Wie) Geht das?

20.09.2018
OKTOGON | Halle 21, Zeche Zollverein | Schacht XII
Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

Kinder sind neugierig auf ihre Umwelt. Das frühe Erleben von Natur und Naturwissenschaften bietet Chancen für die Entwicklung und ist fester Bestandteil der Bildungspläne der Länder. Dennoch wird kontrovers diskutiert, ob und wie dieser Bildungsbereich in der Kita berücksichtigt werden soll. Wie können die Inhalte altersgerecht und orientiert an den individuellen Voraussetzungen der Kinder gestaltet werden? Welche Herausforderungen und Anforderungen begegnen Kitas, wenn sie naturwissenschaftliche Bildung umsetzen? Welche Kompetenzen benötigt das Team? Mit diesen Fragen hat sich die Weiterbildungsinitiative beschäftigt. Unterstützt wurde sie von einer Expertengruppe, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Akteurinnen und Akteure der Aus- und Weiterbildung von Kita-Fachkräften. Das so entwickelte Verständnis zur frühen naturwissenschaftlichen Bildung ist die Grundlage für einen neuen Band der Reihe "Wegweiser Weiterbildung", der auf der Tagung vorgestellt wird.
Gemeinsam mit Mitgliedern der Expertengruppe zeigt WiFF die bildungstheoretischen und fachdidaktischen Hintergründe auf, gibt Einblicke in den Arbeitsprozess der Expertengruppe und lädt die Teilnehmenden zur Diskussion ein.

PROGRAMM

Donnerstag, 20.09.2018

ab 08:30 Uhr 
Anmeldung

09:00 Uhr  
Grußworte

09.15 Uhr           
Einführung in die Tagung
Professorin Dr. Anke König, WiFF, München

Warum ist die naturwissenschaftliche Bildung ein wichtiges Thema für die Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte? Welche Möglichkeiten bietet die gemeinsame Auseinandersetzung mit Naturphänomenen in der Kita für das Lernen und die Bildungsteilhabe aller Kinder? WiFF-Leitung Professorin Dr. Anke König ordnet diese Fragestellungen in den Kontext der WiFF sowie in die kindlichen Lern- und Bildungsprozesse ein.

09.30 bis 10.15 Uhr  
Frühe naturwissenschaftliche Bildung aus Sicht von Forschung und Fachdidaktik
Professorin Dr. Mirjam Steffensky, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel

Professorin Dr. Mirjam Steffensky ist Autorin der WiFF-Expertise "Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen". In ihrem Vortrag geht sie den Bezügen zur Frühpädagogik und Naturwissenschaftsdidaktik nach. Sie gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsbefunde und stellt das Konzept der naturwissenschaftlichen Grundbildung (scientific literacy) vor, das Zugänge in weitere Bildungsbereiche wie Sprache oder Nachhaltigkeit eröffnet.

10.15 bis 10:30 Uhr   
Kommentar: Das Kompetenzprofil frühe naturwissenschaftliche Bildung
Dr. Hans Rudolf Leu, ehemals Deutsches Jugendinstitut, München

Kernstück jedes Wegweisers Weiterbildung ist ein Kompetenzprofil, das das Wissen und die Fertigkeiten beschreibt, die Fachkräfte in Bezug auf die spezifischen Aufgaben im Kitaalltag benötigen. Am Beispiel der frühen naturwissenschaftlichen Bildung erläutert Dr. Hans Rudolf Leu, welches fachliche Verständnis das Kompetenzprofil vertritt.

10.30 bis 11:00 Uhr    
Kaffeepause

11.00 bis 12.00 Uhr   
Workshops Runde I (bitte treffen Sie bei der Anmeldung eine Auswahl)

Für die Umsetzung früher naturwissenschaftlicher Bildung benötigen Fachkräfte unterschiedliche Kompetenzen. Die Workshops geben Einblicke in die fachlichen Überlegungen der Expertengruppe mit Blick auf die Anforderungen des jeweiligen frühpädagogischen Handlungsfelds.

  • Workshop 1: Handlungsfeld Fachkraft
    Dr. Eva Born-Rauchenecker, Deutsches Jugendinstitut, München und Professorin Dr. Monika Zimmermann, Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe, Heidelberg

  • Workshop 2: Handlungsfeld Kind
    Dr. Katja Flämig und Sarah Reker, beide WiFF

  • Workshop 3: Handlungsfeld Familie
    Nicole Spiekermann und Dr. Carola Nürnberg, beide WiFF

  • Workshop 4: Handlungsfeld Team
    Professorin Dr. Anke König und Clarissa Uihlein, beide WiFF

  • Workshop 5:  Handlungsfeld Sozialraum
    Diana Rosenfelder, freie Fortbildnerin, Köln und Professor Dr. Hartmut Wedekind, Alice Salomon Hochschule Berlin


12.00 bis 13.00 Uhr    
Workshops Runde II (bitte treffen Sie bei der Anmeldung eine Auswahl)
Wiederholung der Workshops

13.00 bis 14.00 Uhr   
Mittagessen

14:00 – 15:00 Uhr       
Praxiseinblicke
Gespräch mit Expertinnen und Experten sowie dem Publikum

15.00 Uhr   
Auf dem Weg zum Verstehen der Welt
Sinn und Bedeutung früher naturwissenschaftlicher Bildung
Professor Dr. Markus Rehm, Pädagogische Hochschule Heidelberg und Professor Dr. Ulrich Gebhard, Universität Hamburg

Ein Ziel früher naturwissenschaftlicher Bildung ist es, Kinder anzuregen, über Zusammenhänge in der Natur nachzudenken. Bildung wird als Prozess verstanden, in dem das Individuum seine Überzeugungen hinterfragt, um dadurch die Welt besser zu verstehen. Begleitet wird dies auch von Ungewissheiten, Irritationen und Krisen. Der Vortrag zeigt auf, warum diese Emotionen aus bildungstheoretischer Sicht Chancen eröffnen und wie frühpädagogische Fachkräfte dieses Potenzial nutzen können. 

15.45 Uhr   
Abschluss
Professor Dr. Bernhard Kalicki, Deutsches Jugendinstitut, München

Programm (PDF)

Um Anmeldung bis zum 19. Juli 2018 wird gebeten. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung richtet sich an Einzelpersonen, Gruppenanmeldungen sind nicht möglich.

Veranstaltungsanmeldung

 
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