Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte im Wandel: Bilanzkongress am 5./6.12.2011 in Berlin

Drei Jahre Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) waren Anlass für den Bilanzkongress am 5. und 6. Dezember 2011 in Berlin. Über 250 Akteure aus Wissenschaft, Weiterbildung, Kita-Praxis und Fachpolitik diskutierten ausgewählte Ergebnisse, die seit Beginn des Projektes im Jahr 2009 zur Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte erarbeitet wurden.  

Ein Film über zehn Thesen zur Aus- und Weiterbildung Frühpädagogischer Fachkräfte und eine anschließende Podiumsdiskussion eröffneten die Fachtagung. Daten und Positionen zu sechs Aspekten berufsbegleitender Fort- und Weiterbildung wurden gemeinsam mit den Teilnehmenden in Foren erörtert und ausgewählte WiFF-Expertisen von Autorinnen und Autoren vorgestellt. 

Wie frühkindliche Entwicklungsbedingungen Persönlichkeit, Intelligenz und Lernmotivation des Menschen  prägen, erläuterte Prof. Dr. Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen. Welche unterschiedlichen Schlüsse aus der Wissenschaft die Praxis der Aus- und Weiterbildung in sechs europäischen Ländern ableitet, veranschaulichte Pamela Oberhuemer. 

Zum Abschluss berichtete Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts, welche Ziele und Themen sich WiFF für 2012 bis 2014 vornimmt: „Anwendung und Nutzen von WiFF-Studien und -Expertisen in der Praxis der Weiterbildung überprüfen, beruflichen Aufstieg und Perspektiven durch Weiterbildung auf den Weg bringen, Aus- und Weiterbildung stärker verzahnen und ein Qualitätssicherungssystem für Weiterbildungsanbieter etablieren“.    

Impressionen