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Newsletter

16.01.2013

Inklusion ist Bildungsthema 2013

Inklusion wird das bestimmende Bildungsthema 2013, prognostizierte die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Deutschland hat bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention viel aufzuholen. WiFF greift in diesem Jahr Inklusion in ihren verschiedenen Dimensionen auf. Denn für eine inklusive Praxis in den Einrichtungen müssen die Fachkräfte entsprechend weitergebildet werden.

In der WiFF-Publikationsreihe "Wegweiser Weiterbildung" erscheint im Frühjahr 2013 ein Praxishandbuch für die Konzeption und Umsetzung kompetenzorientierter Weiterbildung zum Thema "Inklusion - Kulturelle Heterogenität". Darauf folgen Bände zu "Inklusion - Kinder mit Behinderung" und "Inklusion - Kinder in ökonomischen Risikolagen". Weitere Publikationen zu verschiedenen Merkmalen der Heterogenität werden im Laufe des Jahres veröffentlicht.

Den Einstieg in das Inklusionsjahr bei WiFF bildet die Expertise "Kinder mit besonderen Bedürfnissen - Tagesbetreuung in den ersten drei Lebensjahren", die wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr WiFF-Team

Dokumentiert: Fachtagungen im Dezember 2012

Handlungsbedarfe und Strategien für die Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte

Wie beurteilen Erzieherinnen und Erzieher ihre Kompetenzen und wo sehen sie Weiterbildungsbedarf? WiFF hat pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen und Fachberatungen zu diesem Thema befragt. Am 4. Dezember 2012 präsentierte das WiFF-Team in Berlin mehr als 130 Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis die Ergebnisse.

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Zukunft im Fokus: Kompetenzorientierung, Wirksamkeit, Praxistransfer

Wie können Weiterbildungen so gestaltet werden, dass sie die Praxis in Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, insbesondere in Kitas, verbessern? Die Kompetenzorientierung in Weiterbildungsveranstaltungen, die Einbettung von Qualifizierungsmaßnahmen in die Personalentwicklung, die Rolle der Haltung sowie die Wirksamkeit im Sinne einer Qualitätsentwicklung wurden auf einer Fachtagung am 30. November und am 1. Dezember 2012 in Hamburg vorgestellt und diskutiert.

Anhand von Publikationen aus der Reihe "Wegweiser Weiterbildung" präsentierten WiFF-Referentinnen, wie kompetenzorientierte Weiterbildungen aufgebaut und gestaltet werden können und welche Qualitätskriterien bei der Umsetzung zu beachten sind.

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Entwickelt: Kompetenzprofil für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner

Kompetenzorientierte Weiterbildungen stellen die Umsetzung in der Praxis in den Mittelpunkt. Dafür müssen auch die Haltung der frühpädagogischen Fachkräfte und die Zusammenarbeit im Team berücksichtigt werden. Welche Kompetenzen Weiterbildnerinnen und Weiterbildner benötigen, um kompetenzorientierte Angebote zu entwickeln, erarbeitet WiFF derzeit zusammen mit 19 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Weiterbildungspraxis.

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Auf dem Bild (v.l.n.r.): Anna Lentner, Dr. Ludger Mehring, Anna von Behr, Dr. Beatrix Broda-Kaschube, Christel van Dieken, Carola Wildt, Jan Nissen, Ursula Harbich, Nils Bernhardsson, Mag. Irmgard Stieglmayer, Dr. Aiga von Hippel, Dr. Katharina Schenk, Ina Schütt, Dr. Astrid Kerl-Wienecke, Isabel Putzer

Nachgefragt: Prof. Dr. Rudolf Tippelt und Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach zum Gutachten des Aktionsrats Bildung "Professionalisierung in der Frühpädagogik"

Der Aktionsrat Bildung hat 2012 in einem Gutachten zur Professionalisierung in der Frühpädagogik Stellung genommen. Das mit renommierten  Bildungswissenschaftlern bestzte Gremium plädiert dafür, bis 2020 in jeder Kindertageseinrichtung eine akademisch ausgebildete Fachkraft in der Einrichtungsleitung zu beschäftigen, frühpädagogische Studiengänge bundesweit zu vereinheitlichen und auf die Leitung von Kitas auszurichten sowie Kinderpflegerinnen und Sozialassistentinnen zu Erzieherinnen weiterzuqualifizieren. WiFF hat Prof. Dr. Roßbach und Prof. Dr. Tippelt zu Chancen und Voraussetzungen der Umsetzung befragt.

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Angekündigt: Kitaleitungskongress in Köln

Unter dem Motto "Kitas gestalten Zukunft“ findet am 22. und 23. April 2013 im Maternushaus in Köln der erste Deutsche Kitaleitungskongress statt. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte ist Kooperationspartner und mit verschiedenen Beiträgen vertreten.

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Neu erschienen: Studien und Expertisen der WiFF

Mit dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz und der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention wird in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter Dreijährige mit Entwicklungsrisiken steigen. Die WiFF-Expertise "Kinder mit besonderen Bedürfnissen – Tagesbetreuung in den ersten drei Lebensjahren" stellt dar, welche Konzepte einer inklusiven Pädagogik für diese Altersgruppe vorliegen und wie Fachkräfte für diese neue Aufgabe qualifiziert werden können.

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Welche Erfahrungen machen die ersten Absolventinnen und Absolventen der kindheitspädagogischen Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt? Für die WiFF-Expertise "Von der Hochschule an die Kita" wurden die Ergebnisse von sechs Absolventenstudien analysiert. Sie zeigen: Graduierte Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt, werden aber nicht ausreichend honoriert.

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Externen-Prüfung, Ausbildung in Teilzeit und verkürzte Qualifizierungswege – um der Fachkräftelücke in Kindertageseinrichtungen zu begegnen, setzen die Bundesländer auf Modelle des Quereinstiegs in den Erzieherinnenberuf. Welche Strategien zur Anwendung kommen und welche Modelle in den Bundesländern existieren, zeigen Joanna Dudek und Johanna Gebrande in der WiFF Studie "Quereinstiege in den Erzieherinnenberuf". Sie haben dazu Vertreterinnen und Vertreter der Länderministerien befragt.

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Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Nockherstr. 2, 81541 München

Redaktion
Dr. Carola Gruber und Annemarie Schuldt
info@weiterbildungsinitiative.de

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