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März 2017

Gesucht – gefunden? Karrierewege für Kindheitspädagoginnen und -pädagogen

Mehr als 10.000 Personen haben seit der Einführung der früh- bzw. kindheitspädagogischen Studiengänge einen solchen absolviert. Wie kommen sie auf dem Arbeitsmarkt Kita an? Dieser Frage ist das Campus Magazin auf ARD-Alpha nachgegangen, unterstützt durch Ergebnisse der WiFF.  

Das Portrait zweier Absolventinnen macht deutlich: Für akademisch Qualifizierte ist es immer noch schwierig, einen ihrer Qualifikation angemessenen Berufseinstieg in das von Erzieherinnen und Erziehern dominierte Feld zu finden. Die eingeschränkten Jobaussichten tragen möglicherweise zur aktuellen Entwicklung der Studiengänge bei. Wie aktuelle Zahlen des WiFF Studiengangsmonitorings belegen, stagniert die Zahl der Anfängerinnen und Anfängern im Fach Kindheitspädagogik.

"Es ist absolut notwendig, dass wir Karrierewege deutlicher markieren", mahnt deshalb WiFF-Leitung Anke König in dem Beitrag. "Es gibt sie nämlich, zum Beispiel auf Leitungsebene." Auch den beiden jungen Frauen aus dem Film gelingt es schließlich, mit  Mut, Geduld und Engagement eine Position mit Führungsverantwortung zu erreichen.

Weitere Neuigkeiten der WiFF erfahren Sie im Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

Ihr WiFF-Team

Fachkräftebarometer: Beschäftigungsverhältnisse in der Kita stabiler als in anderen sozialen Berufen

11,2 Jahre waren Erwerbstätige in der Frühen Bildung im Jahr 2014 durchschnittlich im gleichen Betrieb tätig. Diese Dauer entspricht weitgehend dem Gesamtdurchschnitt auf dem Arbeitsmarkt – trotz des enormen Personalausbaus der letzten Jahre. Im Vergleich zu anderen expandierenden Frauenarbeitsmärkten sind die Beschäftigungsverhältnisse in der Frühen Bildung damit stabil: In den übrigen sozialen Berufen, etwa in den Bereichen der Sozialarbeit oder der Heilerziehungspflege, verbleiben die Beschäftigten im Durchschnitt nur 8,5 Jahre in der gleichen Einrichtung. In der Altenpflege sind es 7,2 Jahre. weiterlesen

Machen Sie mit! Online-Befragung für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner geht in die letzte Runde

Bieten Sie Seminare, Workshops, Supervisionen oder ähnliches für das Arbeitsfeld Kita an? Haben Sie in den letzten 12 Monaten mindestens eine Weiterbildungsveranstaltung für frühpädagogische Fachkräfte durchgeführt? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns noch bis Ende Juni 2017 einige Fragen zu Ihrer Tätigkeit beantworten (Dauer ca. 20 Minuten). Die Befragung ist Bestandteil einer Weiterbildungsstudie, mit der WiFF Entwicklungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte beobachtet und analysiert. Die Teilnahme ist freiwillig. Befragung und Auswertung erfolgen anonym. zur Befragung

"Alle Kinder möchten kommunizieren"

"Alle Kinder sollten als angehende Mehrsprachige betrachtet werden", fordert die Erziehungswissenschaftlerin und Professorin Argyro Panagiotopoulou. Die Autorin der WiFF-Expertise "Mehrsprachigkeit in der Kindheit" verfolgt den Translaguaging-Ansatz, der "quersprachiges" Handeln bezeichnet. Im Video-Clip warnt sie davor, mehrsprachige Kinder in der Kita zu einsprachigen Kinder zu erziehen. Stattdessen sollte mit "quersprachigem" Handeln gezielt gearbeitet werden. zum YouTube-Kanal von WiFF

Welchen Stellenwert hat die Fallarbeit in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern?

Fachschulen für Sozialpädagogik erleben einen Boom: Von 2007 bis 2013 ist die Anzahl der Personen, die eine Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher beginnen, um 72% gestiegen. Neue Ausbildungsformate sind entstanden, auch die didaktisch-curriculare Ebene verändert sich. Das Lernen mit Fall- und Praxisbeispielen hat eine besondere Bedeutung. Allerdings liegen bisher kaum empirische Daten zur Unterrichtspraxis in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern vor. Ein Team der WiFF beleuchtet das Thema in einer qualitativen Studie. weiterlesen

Neue Kita-Fachtexte

Die neuen Kita-Fachtexte für Studium, Aus- und Weiterbildung beleuchten unser Bildungssystem und wagen einen Blick über den Tellerand: In seinem Beitrag Entwicklung inklusiver Bildungssysteme in Kita und Schule beschäftigt sich Michael Lichtblau mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Unter Einbezug japanischer Philosophie, der geschichtlichen Entwicklung curricularer Rahmenbedingungen sowie der Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte und geben Ursula Stenger, Johanna M. Konz u.a. einen Einblick in das Frühkindliche Bildungssystem und die Bildungsforschung in Japan.

WiFF auf dem Kitaleitungskongress 2017

WiFF ist auch 2017 mit einem Praxisforum beim Deutschen Kitaleitungskongress dabei: am 25./26. April 2017 in Düsseldorf sowie am 27./28. Juni 2017 in Augsburg. Dort erläutert WiFF-Referentin Dr. Tina Friederich, wie sprachliche Heterogenität in Kitas angemessen berücksichtigt wird und was das Konzept "Translanguaging" dazu beitragen kann. Sie geht dabei insbesondere auf die Merkmale Migration und Behinderung ein, die den Bildungserfolg beeinträchtigen können. Zum Kitaleitungskongress anmelden

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Nockherstr. 2, 81541 München

Redaktion
Dr. Carola Gruber und Annemarie Schuldt
info@weiterbildungsinitiative.de

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