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Dezember 2018

WiFF startet 2019 in eine neue Projektphase

Der Bundeskongress im November bildete für die Weiterbildungsinitiative den Abschluss einer erfolgreichen Projektphase. Und WiFF geht weiter: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat seine Förderung um weitere vier Jahre verlängert und bleibt zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Deutschen Jugendinstitut Partner des Projekts.

Bereits seit zehn Jahren stärkt WiFF die Elementarpädagogik als Basis des Bildungssystems, unterstützt die Professionalisierung im Arbeitsfeld Kita und beobachtet Reformprozesse in der Frühen Bildung. Im dynamischen Feld der Frühpädagogik hat sich WiFF als Plattform etabliert, die Diskurse bündelt, Inhalte zugänglich macht und den Austausch der Akteure fördert. Nicht zuletzt die Entwicklungen und Diskussionen rund um das gerade beschlossene Gute-Kita-Gesetz machen deutlich, wie wichtig diese Arbeit auch in Zukunft sein wird.

Weitere Neuigkeiten der WiFF erfahren Sie im Newsletter. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und alles Gute für das neue Jahr!

Ihr WiFF-Team

Tagungsdoku WiFF-Bundeskongress 2018

Kindertageseinrichtungen zählen heute zur zentralen Infrastruktur unserer Gesellschaft. Innerhalb weniger Dekaden wurde das Kita-System stark ausgebaut, parallel dazu veränderten sich Lebens- und Arbeitsformen. Was bedeutet die Dynamik für das Arbeitsfeld Frühpädagogik, seine Akteure und deren Aus- und Weiterbildung? Vollzieht sich in der Kindertagesbetreuung ein historischer Kurswechsel oder erleben wir lediglich Reformen in Dauerschleife? Antworten auf diese Fragen suchte der WiFF-Bundeskongress zum Thema "Kita-System: Umbau mit Weitblick?" im November 2018 in Berlin. zur Tagungsdoku

Bedeutung von Weiterbildung für das Arbeitsfeld Kita

Weiterbildung zählt in der Frühen Bildung zu den wichtigsten Instrumenten der Professionalisierung. Dies gilt umso mehr, da frühpädagogische Fachkräfte besonders weiterbildungsaffin sind. Welche Gründe gibt es dafür? Und wie reagiert das Weiterbildungssystem auf die enormen Veränderungen im Arbeitsfeld? Die Studie von Christina Buschle und Veronika Gruber bündelt und erweitert die bisherigen Erkenntnisse zur Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte, macht die Positionen der unterschiedlichen Akteure aus Kindertageseinrichtung sowie Weiterbildung transparent und formuliert Entwicklungsbedarfe beider Systeme. zur Publikation

Chancen des verstärkten Arbeitsfeldbezugs in der Ausbildung

Das Arbeitspapier legt den den Fokus auf den Lernort Praxis. Es hebt die Bedeutung des informellen Lernens – nicht nur als Erfahrungslernen, sondern als situiertes und soziales Lernen am Lernort Praxis – für die Entwicklung von Professionalität in Interaktionsberufen deutlich hervor. Die Autorinnen geben Empfehlungen, wie die Verzahnung der Lernorte Schule und Praxis vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungslinien der Fachschulausbildung weiterentwickelt werden kann. zur Publikation

Inklusive sprachliche Bildung mit Gebärden und Bildkarten

Frühe inklusive Sprachbildung sollte alle Kommunikationsformen einbeziehen. Visuelle Verständigungsmittel – etwa Gebärden oder Bildkarten – eröffnen insbesondere Kindern mit Hör- und Sprechbeeinträchtigungen oder kognitiven Einschränkungen alternative Wege für den Spracherwerb. Die Expertise erschließt das Potenzial dieser Kommunikationszugänge. Dazu skizziert die Autorin verschiedene visuelle Verständigungssysteme und erläutert, wie Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen davon profitieren. zur Publikation

Ausbildungswege für die Kita

Welche Voraussetzungen müssen angehende Nachwuchskräfte erfüllen, um eine Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher antreten zu können? Welche Modelle gibt es neben der klassischen Vollzeitausbildung? Wie unterscheiden sich die Inhalte der Ausbildungen im Bereich Sozialassistenz bzw. Kinderpflege in verschiedenen Bundesländern? Einen Überblick bieten die aktualisierten Ländersteckbriefe. zum Dossier Ausbildung

Neue Kita-Fachtexte

Seit der letzten Ausgabe des WiFF-Newsletters sind neue Kita-Fachtexte erschienen: Petra Strehmel beleuchtet anhand einer Studie, wie Kita-Träger Personal gewinnen, binden und professionell weiterentwickeln. Stephan Sallat und Markus Spreer erläutern, wie eine interdisziplinäre Sprachförderung funktioniert. Ursula Winklhofer gibt Empfehlungen, wie Partizipation und Beschwerdemanagement in der Kita umgesetzt werden können. Theoretische Grundlagen und pädagogische Orientierungen zur Kultur des Lernens vermittelt Gerd E. Schäfer. Alle Texte richten sich an Kita-Fachkräfte in Studium, Aus- und Weiterbildung, an Lehrende an Fach- und Hochschulen sowie an Weiterbildnerinnen und Weiterbildner.

So viele Kita-Beschäftigte wie nie zuvor

Seit Jahren wächst das Kita-Personal: 724.109 Beschäftigte arbeiteten im Jahr 2018 bundesweit in einer Kindertageseinrichtung. Mit rund 621.000 Personen entfällt der weitaus größte Anteil von ihnen auf pädagogisches und leitendes Personal, während 103.000 Personen in Verwaltung und Hauswirtschaft arbeiten. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Kita-Träger mehr als 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich eingestellt (+5%). In den vergangenen zwölf Jahren wurden somit 300.000 neue Stellen geschaffen (+74%). weiterlesen

Personal in der Kindertagespflege stagniert

44.181 Kindertagespflegepersonen betreuten im Jahr 2018 ein oder mehrere Kinder im eigenen Haushalt, dem einer Familie oder in eigens angemieteten Räumen. Damit bewegt sich ihre Anzahl seit etwa sechs Jahren auf einem stabilen Niveau. Im Gegensatz dazu nimmt die Zahl der betreuten Kinder weiterhin kontinuierlich zu. Zwischen 2007 und 2018 hat sich ihre Anzahl von knapp 73.000 auf rund 168.000 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 130%. Das Personal ist in diesem Zeitraum hingegen nur um etwa 33% gewachsen. Diese ungleichen Entwicklungslinien wirken sich auf die Betreuungsrelation aus: Während eine Tagespflegeperson im Jahr 2007 durchschnittlich für etwa 2,2 Kinder zuständig war, waren es im Jahr 2018 bereits etwa 3,8. weiterlesen

Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Nockherstr. 2, 81541 München


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