Dr. Stefan Luther vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eröffnete die Auftaktveranstaltung mit 200 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, Politik und pädagogischer Praxis mit herzlichen Worten. Er betonte die Bedeutung des ambitionierten Vohabens der WiFF im Kontext der Trias von Bildung, Erziehung und Betreuung in Deutschland und verortete die WiFF als einen wichtigen Baustein der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde.
Günter Gerstberger, Leiter des Programmbereichs Bildung und Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung akzentuierte die Chancen von WiFF. Gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung, die sich bereits seit 2003 nachhaltig im Bereich der Frühpädagogik engagiert, erhofft er sich von der Weiterbildungsinitiative, das unübersichtliche Feld der Weiterbildung zu durchleuchten, anerkannte und konsensfähige Angebote zu erreichen und Karrierewege in der Frühpädagogik bundesweit zu öffnen.
Im Anschluss an die beiden Begrüßungsreden, gehörte das Rednerpult den Vertretern der Wissenschaft.
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Leiter des Deutschen Jugendinstituts referierte in seinem Vortag über die Lage und Perspektive des berufstätigen Personals. Er benannte die Problematiken im Kontext der Debatte einer verstärkten Akademisierung und des zusätzlichen Personalbedarfs im Feld der Frühpädagogik.
Dr. Hans Rudolf Leu, Abteilungsleiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung am Deutschen Jugendinstitut, skizzierte schließlich den Aufbau und geplanten Ablauf der Weiterbildungsinitiative. Dabei verwies er auf die notwendige Einbindung von WiFF in den gesellschaftlichen und politischen Kontext. Er betonte die generelle Bedeutung von Weiterbildung, die insbesondere in der Frühpädagogik mit ihrer gewachsenen gesellschaftlichen Anerkennung eine hohe Aktualität besitze.
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