Studiengangsleitungen/Studiengangsverantwortliche an Hochschulen mit frühpädagogischem Studienangebot
20 Interviews
Experteninterviews mit Leitfaden; kriteriengeleitete Auswahl der Hochschulen, um die Strukturen der Grundgesamtheit näherungsweise abzubilden (etwa nach Bundesländern, Hochschultypen, Studiengangsform und inhaltlichen Schwerpunkten); inhaltsanalytische Auswertung
Entwicklung der Fragebögen durch WiFF; Erhebung der Daten durch das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (ibus), Remagen
Ziel der Expertenbefragung ist es, Einschätzungen der Akteure bezüglich der aktuellen und zukünftigen Entwicklung der Akademisierung zu erheben. Neben der fachlichen Perspektive auf die hochschulische ErzieherInnenausbildung und ihre Positionierung zur klassischen Ausbildung, stehen insbesondere Fragen zur Gestaltung der Ausbildung im Spannungsfeld von Praxis und Wissenschaft, zu Durchlässigkeit an der Hochschule und zu Kooperationen mit Fachschulen und Weiterbildungsanbietern im Zentrum.
Der tertiäre Bildungssektor ist mit mittlerweile über 50 Studiengängen in Frühpädagogik auf Bachelorniveau eine akademische Alternative zur klassischen ErzieherInnenausbildung geworden und bestimmt so die frühpädagogische Ausbildungslandschaft mit. Gerade für das Themenfeld Durchlässigkeit zur nächst höheren Bildungsstufe sind die Erfahrungen der Hochschulen mit unterschiedlichen Modellen für die Anerkennung von Aus- und Weiterbildung sowie von beruflicher Erfahrung hochrelevant.
Die Interviews wurden von Juni bis Oktober 2009 durchgeführt.
Die Ergebnisse der Befragung können in der WiFF - Publikation "Frühpädagogische Bachelorstudiengänge in Deutschland aus Sicht von Studiengangsleitungen" von Sabine Vogelfänger nachgelesen werden.