Arbeitsweise von WiFF

WiFF agiert im Austausch mit dem Feld der Frühpädagogik und basierend auf empirischen Befunden. Die vom Projekt angewendeten Methoden spiegeln diesen Ansatz wieder.

Vermessung der Landschaft

Zu Beginn der ersten Projektphase, fehlte ein systematischer Gesamtüberblick über die Praxis der frühpädagogischen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Eine breite empirische Basis ist aber notwendig, um die Entwicklungen im Arbeitsfeld beurteilen und Visionen für die Zukunft entwickeln zu können. Deshalb hat WiFF im Jahr 2010 mehr als 8.000 Akteurinnen und Akteure des Aus- und Weiterbildungssystems befragt. Die Ergebnisse wurden dazu genutzt, eine differenzierte Analyse der Inhalte und Strukturen von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten durchzuführen. 

Zur Forschung der WiFF

Analyse von Professionalisierungsprozessen

Steigende Qualitätsansprüche an die institutionelle Kindertagesbetreuung und die hohe Nachfrage an Betreuungsplätzen hat in jüngster Zeit zu einer Pluralisierung des Zugangs in das Arbeitsfeld geführt. Neben den staatlich anerkannten Erzieherinnen, die die Fachschulen für Sozialpädagogik durchlaufen haben, und den an Berufsfachschulen ausgebildeten Kinderpflegerinnen bzw. Sozialassistentinnen, sind mittlerweile auch hochschulisch ausgebildete Kindheitspädagoginnen in Kitas tätig. WiFF beobachtet diesen Prozess und erfasst Daten zur Entwicklung der kindheitspädagogischen Studiengängen und informiert über Arbeitsmarkt und Beschäftigung sowie über Qualifizierung und berufliche Perspektiven in der Kindertagesbetreuung.

Zusammenarbeit mit Forschungsprojekten

WiFF arbeitet themenbezogen mit 16 Forschungsprojekten der Förderlinie "Ausweitung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (AWiFF)" zusammen. Diese werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert mit dem Ziel, die frühpädagogische Forschung zu stärken.

Zur Forschung von Partnern