Qualifikationsrahmen

Relevanz

Mit dem Bologna-Prozess (1999), der Kopenhagener Erklärung (2002) und der Entwicklung des Europäischen Qualifikationsrahmen (2008) wurden europaweite Bestrebungen zu mehr Transparenz, Durchlässigkeit und Vergleichbarkeit im Bildungssystem angestoßen. Auch in Deutschland begannen daraufhin die Arbeiten an einem allgemeinen sowie mehreren domänenspezifischen Qualifikationsrahmen. Während sich der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) derzeit noch im Abstimmungsprozess befindet, liegen für die Frühpädagogik bereits mehrere Qualifikationsrahmen vor.

Vorgehen

Die zuständige Referentin beobachtet und analysiert die europäischen und deutschen Entwicklungen, wobei der Schwerpunkt auf der Ausarbeitung und Umsetzung des DQR liegt. Im Bereich der Frühpädagogik unterstützte das Aufgabenfeld „Anschlussfähige Bildungswege“ die Autorengruppe Fachschulwesen bei der Erstellung eines Qualifikationsprofils „Frühpädagogik“ für Fachschulen und Fachakademien. Als Mitglieder der Expertenrunde der Robert Bosch Stiftung waren WiFF-Referentinnen an der Entstehung der "Qualifikationsprofile in Arbeitsfeldern der Pädagogik der Kindheit" beteiligt.