Die Robert Bosch Stiftung hat es sich in ihrem Programm "Profis in Kitas" (PiK) zur Aufgabe gemacht, die Professionalisierung von Frühpädagogen in Deutschland voranzutreiben und die bundesweit ersten frühpädagogischen Studiengänge zu fördern. In der ersten Programmphase stand die Erarbeitung von frühpädagogischen Bildungsinhalten und Vermittlungsmethoden im Vordergrund. Das Ergebnis dieses Prozesses ist die Publikation "Frühpädagogik studieren – ein Orientierungsrahmen für Hochschulen". Beteiligt an deren Entwicklung waren fünf Partnerhochschulen, die intensiv hochschulübergreifend zusammengearbeitet haben.
Seit dem Start von "Profis in Kitas" sind viele neue Studiengänge entstanden, einerseits ein großer Gewinn für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen. Andererseits ist damit aber auch der Überblick über die einzelnen Studiengänge und ihre jeweiligen Besonderheiten immer schwieriger geworden. Vor allem Studieninteressenten konnten die vielfältigen Studienmöglichkeiten und deren Zugangsvoraussetzungen kaum noch überschauen.
Aus diesen Gründen hat das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Fachhochschule Koblenz (ibus) in der zweiten Phase des Programms PiK ein Serviceportal für alle entwickelt, die sich aus verschiedenen Gründen für ein frühpädagogisches Studium interessieren. Seit September 2009 ist die URL fruehpaedagogik-studieren.de am Netz. Seit Dezember 2011 wurden die Inhalte in das Portal der WiFF integriert, um alle Infos zum Thema Aus- und Weiterbildung in der Frühpädagogik nutzerfreundlich in einem Portal gebündelt anbieten zu können.