
Prof. Dr. Petra Völkel ist Leiterin des Bachelorstudiengangs "Elementare Pädagogik" an der Evangelischen Hochschule Berlin. Im Studiengang gibt es einen Schwerpunkt Sprachentwicklung und Sprachförderung.
Warum sollte Sprachförderung bereits so früh wie möglich beginnen?
Sprachförderung sollte deshalb so früh wie möglich beginnen, weil Kinder mit einer genetischen Grundausstattung zur Welt kommen, die es ihnen relativ mühelos erlaubt, Sprache zu erlernen. Mit etwa vier Jahren haben Kinder normalerweise ihre Muttersprache mitsamt allen grammatikalischen Regeln erworben. Das heißt, Sprachentwicklung beginnt spätestens mit der Geburt und nicht erst, wenn Kinder Sätze sprechen können. Eine Voraussetzung dafür, dass Kinder ihre genetische Grundausstattung auch nutzen können, ist für sie die aktive Teilnahme an Interaktionen mit erwachsenen Bezugspersonen, und zwar von Anfang an. Es geht um Interaktion und nicht um das Beibringen von Sprache, denn aus der Spracherwerbsforschung wissen, dass Spracherwerb kein einfacher Imitationsvorgang ist, sondern die aktive Auseinandersetzung mit dem sprachlichen Informationsangebot voraussetzt. Die Aufgaben, die anstehen, um Sprache zu erwerben (also Sprachentwicklungsaufgaben) beginnen, wie bereits gesagt, mit der Geburt. Erst einmal müssen die Laute der Muttersprache identifiziert werden, dazu brauchen Kinder erwachsene Personen, von denen sie diese Laute hören können. Dann müssen die Laute zu sinnvollen Wörtern verknüpft werden und diese Wörter müssen wiederum zu sinnvollen Sätzen kombiniert werden. Auch dazu braucht es das Gespräch, den Dialog mit erwachsenen Bezugspersonen. Das heißt, Kinder brauchen von Anfang an Erwachsene, die mit ihnen kommunizieren, auf ihre Fragen eingehen und die ihnen spannende sprachliche Anregungen geben.
Warum sollte Sprachförderung Bestandteil des Curriculums eines frühpädagogischen Studiengangs sein?
Es ist sehr wichtig, dass ErzieherInnen oder FrühpädagogInnen einen Blick dafür bekommen, dass Sprachförderung nicht erst dann beginnt, wenn ein Kind sprachliche Auffälligkeiten zeigt, sondern dass es zu den originären Aufgaben von Frühpädagogen gehört, Sprache von Beginn an, wenn das Kind in die Kindertageseinrichtung kommt, zu unterstützen, indem mit den Kindern kommuniziert wird. Von daher ist es wichtig, das in einem pädagogischen Studiengang zu betonen. Außerdem ist die Auseinandersetzung mit dem Erwerb von Sprache und die Unterstützung von sprachlichen Kompetenzen in den Bildungsplänen sämtlicher Bundesländer zu finden und auch dort als Aufgabe von ErzieherInnen definiert. Ich denke, es ist besonders wichtig, dass nicht nur Programme zur systematischen Sprachförderung gelehrt werden bzw. Studierende nicht nur diese kennen lernen, sondern dass sie begreifen, wie sie die Unterstützung des Spracherwerbs in den Alltag integrieren können. Wir wissen aus der Forschung, dass Kinder zur Nutzung und Erweiterung ihrer kommunikativen Fähigkeiten Erwachsene brauchen, die dazu bereit sind, in einen Dialog mit Kindern einzutreten. Das heißt, Sprachförderung hat immer etwas Dialogisches. Es ist ganz wichtig zu vermitteln, dass hierfür Situationen notwendig sind, in denen sich ErzieherInnen und Kind intensiv einander zuwenden können. Das gilt z.B. für Kinder unter drei Jahren in Pflegesituationen, also beim Wickeln, beim Füttern oder beim An- und Ausziehen. In solchen Situationen ist es möglich, mit den Kindern ganz individuell in den Dialog zu treten und das ist Sprachförderung. Gerade diese Pflegesituationen erlauben ungestörte und intensive Interaktion zwischen dem Kind und einem Erwachsenen und sollten deshalb nicht als lästiges Muss betrachtet werden, sondern tatsächlich als individuelles pädagogisches Angebot im Bereich der sprachlichen Entwicklung. Natürlich ist auch darüber hinaus eine individuelle sprachliche Begleitung für Kinder notwendig. Deshalb sollte in frühpädagogischen Studiengängen darauf hingewiesen werden. Die Studierenden sollten dazu ermuntert werden, das eigene Sprachverhalten gegenüber Kindern zu reflektieren, z.B. dahingehend, ob sie auf die Fragen der Kinder eingehen und wie häufig sie auch komplexe und anregende Satzstrukturen in der Kommunikation mit Kindern nutzen. Ob sie z.B. beim Aufräumen sagen: "Tu mal da hin" oder ob sie sagen: "Tu die roten Bausteine in die rote Kiste und die grünen Bausteine in die grüne Kiste."
Sprachförderung ist als Bestandteil des Curriculums auch deshalb notwendig, weil der Spracherwerb in unserer Gesellschaft etwas ganz Wesentliches ist und Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Erwerb der Sprache haben, später auch geringere Bildungschancen haben. Es sollte auch hervorgehoben werden, dass Sprachförderung früh anfangen muss, nämlich bevor Sprachverzögerungen auftreten. Außerdem kann man Sprachförderung, wie schon gesagt, wunderbar in den Alltag integrieren.
Was lernen Ihre Studierenden konkret in Hinblick auf frühpädagogische Sprachförderung?
Wir haben in unserem Studiengang "Elementare Pädagogik" als einen erklärten Schwerpunkt die Sprachentwicklung und Sprachförderung von Kindern gewählt, auch von Kindern im Elementarbereich. Deshalb beschäftigen sich unsere Studierenden in drei Modulen, und zwar im dritten, im vierten und im fünften Semester, intensiv mit Themen der Sprachförderung und Sprachentwicklung. Im ersten Modul erwerben sie zunächst grundlegendes Wissen über die Meilensteine normaler Sprachentwicklung, wobei wir nicht nur die linguistischen Aspekte der Sprachentwicklung betrachten, sondern auch Gewicht auf den kommunikativen Aspekt der Sprache und die individuellen Unterschiede im Spracherwerbsstil von Kindern legen. Natürlich erwerben unsere Studierenden auch Kenntnisse über Störungen im Spracherwerb. Darüber hinaus behandeln wir in einem weiteren Modul die Sprachentwicklung und die Unterstützung der Sprache von Kindern, die Deutsch simultan oder sukzessiv zu ihrer Familiensprache als Zweitsprache erwerben, sprich Kinder mit Migrationshintergrund. Wichtig ist uns auch, Wissen zur Unterstützung und Entwicklung von "Literacy-Kompetenzen" und Schriftspracherwerb zu vermitteln, weil Schriftspracherwerb nicht erst in der Schule beginnt, sondern schon viel früher. Wenn man sich vier oder fünf jährige Kinder anschaut, sieht man, dass sie Schrift nutzen. Selbst jüngere Kinder reagieren auf Zeichen und finden es spannend herauszufinden, was sie bedeuten. Das heißt, da kann schon im Elementarbereich Unterstützung erfolgen.
Im letzen Sprachmodul geht es um Verfahren systematischer Sprachstandserhebung und Sprachförderung. Wir legen aber Wert darauf, dass es zu einer kritischen Einschätzung kommt, inwiefern diese Verfahren überhaupt für ErzieherInnen im Elementarbereich anwendbar sind. Da sollte man lernen, kritisch hinzuschauen. Im Sinne von ganzheitlicher Betrachtung kindlicher Entwicklung lernen unsere Studenten und Studentinnen darüber hinaus Verfahren kennen, die neben der Sprachentwicklung auch andere Entwicklungen in den Blick nehmen, das heißt, eine Verbindung schaffen zwischen Sprachentwicklung und anderen Entwicklungsbereichen oder auch anderen Bildungsbereichen, in denen Kinder vielleicht Stärken haben und wo man sie dann gezielt sprachlich begleiten kann. Wenn Kinder z.B. ein besonderes Interesse an Technik oder an Bewegung haben, kann man genau diese Interessen nutzen, um auch ihr Interesse an Sprache zu steigern.
Des weiteren gehen wir auch darauf ein, wie man die Erziehungskompetenz von Eltern stärken könnte, so dass diese ihr Sprachverhalten gegenüber ihren Kindern reflektieren. Da gibt es einige Projekte und Ideen, die wir in unseren Modulen vorstellen. Was wir noch als einen relativ wichtigen Bereich in unseren Sprachmodulen behandeln, ist die Entwicklung der Medienkompetenz von Kindern. Medienkompetenz wird ja häufig in erster Linie mit modernen Medien wie Computern verbunden aber der Umgang mit Medien umfasst natürlich auch Bücher oder Hörspielkassetten oder Musik. Da Sprachförderung ein Schwerpunkt unseres Studiengangs ist sind also unsere Angebote im Bereich der Sprachförderung relativ umfangreich, insgesamt 20 Semester Wochenstunden in den drei Semestern, in denen wir die Sprachmodule anbieten und darüber hinaus wird die Förderung der Sprache auch in weiteren Modulen thematisiert, wie etwa in der Zusammenarbeit mit Eltern.

PD Dr. Ulrich Wehner ist Leiter des Studiengangs "Sprachförderung und Bewegungserziehung" an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Der Studiengang soll zukünftig einige inhaltliche Änderungen erfahren.
Aus welchem Grund bieten Sie Ihren Studiengang an, der inhaltlich gegenüber anderen frühpädagogischen Studiengängen sehr auf Sprachförderung ausgerichtet ist?
Zunächst kurz zur Genese unseres Studiengangs: Er wurde vor gut drei Jahren von dem Stammpersonal der pädagogischen Hochschule entwickelt und umgesetzt. Man war sich rasch einig, dass Sprache eine enorme Bedeutung in der Frühpädagogik hat. Bei der landesweiten Fachtagung "Forschung in der Frühpädagogik" am 6. November 2010 in Stuttgart stammten nicht von ungefähr die meisten Beiträge aus dem Bereich Sprachförderung. Das zweite Kernelement bei der Konzeption des Studiengangs war die im Hause sehr gut aufgestellte Bewegungserziehung.
Im Laufe der Jahre hat sich bestätigt, dass die Schwerpunkte "Sprachförderung und Bewegungserziehung" zwei miteinander verwobene zentrale Gesichtspunkte der Frühpädagogik abbilden. Seit der Einführung der BA Studiengänge hat sich auf dem Gebiet der Frühpädagogik sehr viel getan. Als lernende Organisation will die Pädagogische Hochschule ihren Studiengang weiterentwickeln und ausbauen. Wir beabsichtigen andere Bildungsbereiche im Studiengang breiter aufzustellen und wollen mit der Möglichkeit von weiteren Schwerpunktsetzungen dem studentischen Wunsch nach mehr Wahlmöglichkeiten Rechnung tragen.
Sprachförderung wird aber auch in Zukunft ein ganz herausragendes Element bleiben, weil Sprache - nicht nur in der Frühpädagogik - sehr existenziell ist. Betrachtet man Sprache in einem weiten, nicht nur auf verbale Verständigung eingeengten Sinn, als Medium der Kommunikation, dann gilt: Wir benutzen Sprache nicht nur, wir leben im Modus der Sprache. Die menschliche Welt ist eine Welt der Kommunikation. Im Medium der Sprache setzen sich Menschen in Verhältnis zu sich selbst, zu Mitmenschen, zur lebendigen Natur und zu Dingen und erlangen darin ihre einmalige geschichtliche Gestalt. Dabei gibt es viele Verbindungen zur Entwicklung des Denkens, zur Entwicklung des sozialen Miteinanders, zur Entwicklung von Gefühlen, Identität und nicht zuletzt zur Motorik. Sprache ist, wenn man so will, ein menschliches Grundphänomen, welches sich auf viele Bereiche unseres Lebens auswirkt. Wenn Kinder sprachliche Schwierigkeiten haben, bekommen sie meist in sehr vielen Lern- und Lebensbereichen Schwierigkeiten. Somit sehen wir Sprache als Schlüssel zur Welt, auch bildungstheoretisch, und betrachten sie als universelle Kompetenz. Die Förderung der Sprachentwicklung ist für jedes Kind von elementarer Bedeutung. So gesehen befasst sich Sprachförderung nicht mit der besonderen Bearbeitung von Defiziten, sondern mit der allgemeinen Unterstützung einer ganz zentralen kindlichen Entwicklungsaufgabe.
Sprachförderung verdient aber auch deshalb Beachtung, weil Sprache nicht immer gelingt. Wir wissen, dass 1/5 eines Jahrgangs in der Kita zusätzliche Hilfe bei der Sprachentwicklung braucht. Bevor Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung massiv in andere Entwicklungsbereiche streuen und derart große Defizite entstehen, dass das Kind die Hilfe von Logopäden oder anderen therapeutischen Fachkräften benötigt, sollen pädagogische Fachkräfte in frühpädagogischen Einrichtungen präventiv gezielte Hilfestellung zur Sprachförderung geben können.
Sprachförderung beinhaltet weitaus mehr als eine Hilfestellung zum "richtigen Sprechen". Sprechen bedeutet auch Mitreden und Mitmachen können. Insofern umschließt Sprachförderung die Thematik Integration und Inklusion, sowohl bei Kindern ohne, wie bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Der interkulturelle Alltag in Kitas ist Anlass auch Bilingualität und Mehrsprachigkeit in die Sprachförderung einzubinden. Unser Konzept der Sprachförderung bietet Kindern die mehrsprachig aufwachsen passgenaue Unterstützung. Sprache ist ein Bildungsbereich, der in sämtliche Bildungsbereiche, die der Baden-Württembergische Orientierungsplan nennt, hineinstrahlt. Was die Bandbreite domänenspezifischer Bildung wie naturwissenschaftliche oder mathematische Bildung angeht, planen wir für die Zukunft einen Ausbau. Während ein obligatorisches Fundamentum allen Studierenden in sämtlichen Bereichen Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten vermittelt, wird es im Additum Möglichkeiten geben, sich in Theorie und Praxis exemplarisch in ausgewählte Felder zu vertiefen.
Was lernen Ihre Studierenden konkret im Hinblick auf frühpädagogische Sprachförderung?
An einer pädagogischen Hochschule muss man besonders darauf achten, dass ein frühpädagogischer Studiengang nicht schullastig wird. Wir haben uns die Frage gestellt was jemand können muss, wenn er Kinder in ihrer alltäglichen Lebenswelt sprachlich fördern will.
Wir denken, man braucht ein linguistisches Fachwissen sowie ein Wissen über Aufbau und Struktur von Sprache. Die AbsolventInnen brauchen außerdem ein Wissen über den Spracherwerb, bei uns geht es um Erst- und Zweitspracherwerb. Da wir Kinder bis zum achten Lebensjahr im Auge haben gehört auch der Schriftspracherwerb zu unseren Themen. Für den gesamten Bereich sind Beobachtungsverfahren und Diagnostik von Belang. Durch unser Curriculum ist gewährt, dass AbsolventInnen die Sprachentwicklung bei Kindern fundiert beobachten und einschätzen können. Wir legen auf eine Form der Diagnostik Wert, die nicht mit einem Befund endet, sondern darauf aufbauende Fördermaßnahmen ergreift. Daher lernen die Studierenden bei uns die Diagnostik in Fördermaßnahmen zu überführen, wie man Fördermaßnahmen entwickelt, wie man sie durchführt und wie man dazu Materialien erstellt. In der sonderpädagogischen Diskussion wird die Form der Diagnostik, die als Differenzierungsmaßnahme individuelle Lernstände erhebt um individuelle Lernprozesse zu unterstützen als "Förderdiagnostik" bezeichnet. Um so vorgehen zu können, lernen die Studierenden verschiedene Erscheinungsformen gesprochener und geschriebener Sprache kennen. Aus pädagogischer Sicht steht immer wieder der kommunikative Aspekt im Vordergrund.
Schließlich fördern wir auch die sprachlichen Fähigkeiten von unseren Absolventen. Die Studierenden erwerben praktische Kenntnisse über Lautbildung, Stimmbildung und über rhetorisches Sprechen. Dafür bieten wir Sprecherziehung an. Sprachkompetenz steht auch in enger Verbindung mit Medienkompetenz. Einmal, was die direkte Unterstützung von Kindern betrifft, ob Sprachförderung beispielsweise über Musik laufen soll. Die Medienkompetenz bezieht sich aber auch auf den forschenden Habitus, den wir bei unseren AbsolventInnen pflegen. Im Diagnostischen vermitteln wir vor allem den Einsatz von Videographie zum Beispiel, wo Sprachstände ermittelt und beobachtet werden. Der forschende Habitus schlägt sich auch in den Bachelorarbeiten nieder, die häufig im Bereich der Sprachförderung angesiedelt sind.
Um Sprachentwicklung kompetent unterstützen zu können sind praktische Erfahrungen notwendig. Unser Studium enthält mehrere Praxisphasen mit unterschiedlichem Format. Im so genannten Projektpraktikum führen die Studierenden im Anschluss an Veranstaltungen Projekte durch. In der Sprachförderung werden dann entsprechende Projekte von der Planung bis zur Durchführung und Dokumentation umgesetzt. Da arbeiten wir mit Portfolios, das sind für uns auch Prüfungsformen. Wenn ich es recht sehe, hat unser Studiengang als erster Studiengang das hochschuldidaktische Instrument des Service-Learning im Studium der Pädagogik der Kindheit implementiert.
Service-Learning heißt, dass wir mit Studierenden höherer Semester, die bereits über fortgeschrittene fachliche Kompetenzen verfügen, Kooperationen mit Einrichtungen eingehen, zum Beispiel mit Kitas. In diesen Kooperationen leisten Studierende einen fest umrissenen Service für Einrichtungen. Der Gewinn der Hochschule liegt in den Lerneffekten bei den Studierenden. Wer Praxisforschung im "Ernstfall" betreibt lernt anders und anderes, als derjenige, der nur fiktive Handlungssituationen bearbeitet. Im Bereich der Frühpädagogik kann Service - Learning auf hervorragende Weise zu einem Miteinander der verschiedenen Berufskulturen von Fachkräften mit Erzieherausbildung und BA Studium beitragen.
Grundsätzlich besteht die Logik der Sprachförderung jedoch nicht darin, dass Sprachförderung als Service von außen, stundenweise in frühpädagogische Einrichtungen Einzug hält. Wir wissen, dass die Lerneffekte von isolierten Trainings nicht hoch sind. Wirksame Sprachförderung findet vor allem dann statt, wenn Sprachförderung einen festen Sitz in der Alltagswelt der Kinder und im beruflichen Selbstverständnis von Frühpädagogik hat. Um das zu Erreichen wurde der frühpädagogische Studiengang mit den Schwerpunkten "Sprachförderung und Bewegungserziehung" in Karlsruhe ins Leben gerufen.