
Hochschulreife (allgemein oder fachgebunden) oder ein von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder eine Studienberechtigung nach § 65 HochSchG, sowie der Nachweis einer qualifizierten Berufsausbildung (ErzieherIn oder gleichwertige Berufsausbildung). Nachweis einer mindestens zweijährigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit im Umfang von mindestens 0,5 einer Vollzeitstelle in einem Handlungsfeld der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung, sowie der Nachweis einer studienbegleitenden einschlägigen beruflichen Tätigkeit in einem entsprechenden Handlungsfeld oder ersatzweise der Nachweis eines studienbegleitenden berufspraktischen Zugangs zu einer entsprechenden Einrichtung von ca. 10 Stunden. BewerberInnen ohne Hochschulzugangsberechtigung können über ein Probestudium zugelassen werden. Wenn die oben genannten Prüfungen ergeben, dass keine Hochschulzugangsberechtigung für Rheinland-Pfalz vorliegt, kann ein „Antrag auf Zulassung zum Probestudium“ gestellt werden, nach Maßgabe des § 65 HochschG sowie der BFHStudVO (beides in ihrer jeweils aktuellen Fassung). Die Immatrikulation zum Probestudium setzt voraus:
1. eine abgeschlossene Berufsausbildung mit qualifiziertem Ergebnis (der Gesamtnotendurchschnitt aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule muss mindestens 2,5 betragen) und danach
2. die Ausübung einer mindestens zweijährigen beruflichen oder vergleichbaren Tätigkeit
Quotenregelung
Keine Angabe
Auswahlverfahren
Keine Angabe
Anrechnung
Berufsintegrierender Fernstudiengang mit Präsenzphasen. Die Präsenzphasen finden fünfmal im Semester freitags und samstags statt; in der Regel in einem Abstand von ca. 4 Wochen während der Semesterzeit.
Studienbeginn
Winter- und Sommersemester
Studienplätze
70 Plätze pro Jahr
Erstmalig angeboten
Sommersemester 2009
Zeitliche Gliederung
7 Semester
Studiengebühren
Keine Studiengebühren. Hinzu kommen jedoch Semesterbeiträge.
Die Studierenden werden in jedem Modul nach einem Selbststudium und theoriegeleiteten Einführungen (Präsenzveranstaltungen) eigenständige, abgegrenzte Projekte durchführen, in denen sie das theoretisch Erlernte umsetzen und erproben sollen. In einer zweiten Phase von Präsenzveranstaltungen müssen die Studierenden ihre Projektergebnisse vorstellen, werden mit den Ergebnissen anderer Projekte konfrontiert und reflektieren auf wissenschaftlicher Grundlage ihre Ergebnisse. Das Berufsumfeld der Studierenden wird also gezielt als zusätzliches Lernsetting genutzt, um den Theorie-Praxis-Transfer zu optimieren. Praxisprojekte können dabei sowohl in der eigenen als auch in anderen Einrichtungen durchgeführt werden.
Tätigkeitsfelder: Kinder- und Jugendhilfe, wie z.B. in Institutionen des Elementar- und Primarbereichs (z.B. in Kindertageseinrichtungen und Bildungs- und Betreuungsangeboten an Schulen), in der Offenen Kinderarbeit, in der familienbezogenen Bildungs- und Erziehungsarbeit (z.B. in Familienzentren und Familienbildungsstätten), in der Fachberatung und Fort- und Weiterbildung sowie in Trägerorganisationen und Trägerverbänden.
Akkreditierung
Ja
Kooperationen
Keine Angabe