
Voraussetzung für die Aufnahme des konsekutiven Masterstudienganges "Erziehungs- und Bildungswissenschaft" an der Universität Bamberg ist, dass der Studienbewerber bzw. die Studienbewerberin ein mindestens mit der Note 2,5 abgeschlossenes sechssemestriges Hochschulstudium mit dem Studienabschluss "Bachelor of Arts" im Fach Pädagogik absolviert oder einen mindestens gleichwertigen Abschluss erworben hat. Ersatz des Notenerfordernisses ist, dass der Absolvent bzw. die Absolventin zu den besten 30% des Abschlussjahrganges gehört. Wurde ein mindestens gleichwertiger Abschluss in einem anderem Studiengang erworben, so kann die Zulassung – in der Regel unter Auflagen – erteilt werden. Diese Auflagen sind dann innerhalb des ersten Studienjahres zu erfüllen.
Quotenregelung
Keine Angabe
Auswahlverfahren
Keines, aber Prüfung auf Studienberechtigung (siehe unter Zulassungsvoraussetzungen)
Anrechnung
Die Anrechnung von Studienzeiten und Studien- bzw. Prüfungsleistungen regelt die Allgemeine Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultäten Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Humanwissenschaften und für Modulprüfungen im Rahmen der ersten Lehramtsprüfung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Präsenzstudium
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Studienplätze
Keine Angabe
Erstmalig angeboten
Wintersemester 2008/2009
Zeitliche Gliederung
4 Semester
Studiengebühren
400,00 Euro pro Semester zzgl. Semesterbeiträge
I. Kernbereich Pädagogik (30 ECTS)
II. Studienschwerpunkt (1 aus 3) (30 ECTS)
Möglichkeit 1:
Studienschwerpunkt „Sozialpädagogik“
Möglichkeit 2:
Studienschwerpunkt „Elementar- und Familienpädagogik“
Möglichkeit 3:
Studienschwerpunkt „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“
III. Berufsorientierung (30 ECTS)
IV. Master-Arbeit (30 ECTS)
Im Verlauf des Studiums sind im Rahmen der "Allgemeinen berufsqualifizierenden Kompetenzen"– bezogen auf das Arbeitsfeld des gewählten Studienschwerpunktes (1 aus 3) – zwei Praktika zu je mindestens sechs Wochen zu absolvieren. Die Praktika müssen bei pädagogischen Einrichtungen, Verbänden oder Unternehmen mit Bildungs- oder Erziehungsaufgaben bzw. bei entsprechenden Forschungseinrichtungen stattfinden.
Die Praktika dienen der Verknüpfung von Studieninhalten und pädagogischer Praxis, der Erfahrung und Reflexion eines Berufsfeldes, der Erprobung des eigenen pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Handelns sowie der Analyse von Lern-, Bildungs- und Gestaltungsprozessen. Die Orientierung der Studierenden in der Berufspraxis soll wissenschaftlich fundiert sein und ergänzt die Qualifizierung in den Wissenschafts- und Forschungsfeldern der Pädagogik.
Praktika als Bestandteil der wissenschaftlichen und pädagogisch-didaktischen Kompetenzentwicklung dienen besonders dem Aufbau einer professionsorientierten Haltung und fördern das eigene (Weiter-)Lernen. In dem jeweiligen Berufsfeld(-ausschnitt) sollen vielfältige Erfahrungen gesammelt werden, die dazu dienen können, die Berufswahlentscheidung zu überprüfen, gegebenenfalls zu konkretisieren und die Fähigkeit zu differenzierter kritischer Selbstwahrnehmung bezüglich der eigenen Rolle und dem eigenen pädagogischen Handeln zu fördern. Zugleich sollen sie motivieren, die theoretischen Studien gezielter im Hinblick auf eigene Interessen und Kompetenzen fortzusetzen. Sie tragen so auch entscheidend zur Persönlichkeitsbildung bei.
Zuständig für die Praktika ist die jeweilige Fachvertretung des gewählten Studienschwerpunkts (1 aus 3).
Mit dem akademischen Abschluss "Master of Arts" in Erziehungs- und Bildungswissenschaft kann der Absolvent bzw. die Absolventin eine Berufstätigkeit im gesamten Spektrum des Erziehungs- und Bildungswesens ergreifen. Nach dem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft können Fragen des Lernens und Lehrens, der Erziehung und Bildung, der Beratung, des Coachings u.v.m. in verschiedenen Lebensaltern (von der frühen Kindheit bis ins hohe Lebensalter) professionell bearbeitet werden. Aufgaben ergeben sich somit für PädagogInnen mit Master-Abschluss in sehr vielfältigen, überwiegend außerschulischen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel im System der Kindertagesbetreuung, in der Familie/Familienbildung, im Sozialwesen, in der Rehabilitation, in der Jugend- sowie Erwachsenenbildung beziehungsweise in der beruflichen Weiterbildung. Mit entsprechender Weiterqualifizierung können auch Lehr- und Forschungsaufgaben in diesen Feldern übernommen werden.
Akkreditierung
Eine Cluster- oder Systemakkreditierung ist geplant.
Kooperationen
Keine Angabe
Fachstudienberatung MA-Studiengang gesamt
Dr. Monika Rapold
Sekretariat des Lehrstuhls Elementar- und Familienpädagogik
Bernadette Schrauder
Link zum Studiengang