Internationale Konventionen der letzten Jahre drängen zum einen auf die Verbesserung des quantitativen und qualitativen Ausbaus der frühen Bildung. Zum anderen fordern sie inklusive Ansätze und Strukturen, um Prozessen der Ausgrenzung und der Bildungsbenachteiligung zu begegnen. Die Autorinnen nehmen in dieser Expertise eine Bestandsaufnahme von Ansätzen zum Umgang mit sozialer Heterogenität und Diskriminierung im Elementarbereich vor und setzen u.a. die Interkulturelle Pädagogik, die Integrationspädagogik und
die Genderbewusste Pädagogik in Bezug zur Inklusion als neuem Paradigma der Frühpädagogik. Auf der Grundlage von Fachliteratur und Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis formulieren sie Kompetenzen, die Fachkräfte für eine Inklusive Frühpädagogik benötigen.