Veranstaltungskalender

Höher Schneller WeiterBildung - Bundeskongress für Weiterbildungsanbieter in der Frühpädagogik

31.05.2010
09:30 bis 17:15
dbb forum Berlin
Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

Auf Grund der Vielzahl an zeitnahen Anmeldungen zum Kongress sind wir bereits ausgebucht und können aktuell keine weiteren Anmeldungen entgegennehmen.

Der Kongress richtet sich an Weiterbildungsanbieter, Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Medien sowie an alle weiteren Interessierten. Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, wie die Zukunft der Weiterbildung für frühpädagogische Fachkräfte gestaltet werden wird. Dazu werden aktuelle Themen wie Qualität, Kompetenzorientierung und anschlussfähige Bildungswege in der frühpädagogischen Weiterbildung diskutiert. Vertiefende Workshops geben zudem Gelegenheit zu Diskussion, Austausch und Vernetzung.

 

Programmhighlights

Der Vormittag:

Qualität, Transparenz und Durchlässigkeit!   –  Die Ziele von WiFF  Podiumsgespräch mit 
Dr. Thomas Greiner (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Günter Gerstberger (Robert Bosch Stiftung)
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (Deutsches Jugendinstitut)

Vortrag: Frühpädagogische Weiterbildung heute
Prof. Heiner Barz (Universität Düsseldorf)

Präsentation: Ergebnisse der WiFF-Befragung von Weiterbildungsanbietern in der Frühpädagogik
Karin Beher und Michael Walter (Deutsches Jugendinstitut)

Der Nachmittag:

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg (Universität Halle-Wittenberg)
Angelika Diller (Deutsches Jugendinstitut)

Parallele Workshopangebote:

Workshop 1: Kompetente Weiterbildner

Dr. Aiga von Hippel, LMU München

Die Weiterbildungsanbieter sind aus Sicht der Teilnehmer und Adressaten das zentrale Qualitätskriterium von Weiterbildung. Die fachlichen, didaktischen und pädagogischen Kompetenzen der Weiterbildungsanbieter sind damit von großer Bedeutung für die Qualität der Fortbildungsangebote für frühpädagogische Fachkräfte. In einem weiteren Schritt folgt aus diesen Befunden, dass die Konzentration auf die Qualifikation der Kursleitenden zentral für die Qualitätsentwicklung von Weiterbildungsinstitutionen insgesamt sein kann. Aus- und Fortbildung der Weiterbildungsanbieter trägt zu ihrer Professionalität bei. Der Workshop gibt einen kurzen Input zu Ergebnissen der Adressaten-, Teilnehmer- und Professionsforschung in Bezug auf die Weiterbildungsanbieter und wird daraufhin vor allem Raum bereitstellen, um zu diskutieren, über welche Kompetenzen Weiterbildungsanbieter verfügen sollten.

Workshop 2: Kompetenzorientierte Weiterbildung

Dr. Anne Levin, Universität Potsdam/Bremen

Der Workshop thematisiert zunächst den Begriff der Kompetenz als auch das Verhältnis zwischen Wissen und Kompetenz. Die zunehmende Bedeutung des Kompetenzbegriffs in der Aus- und Weiterbildung hat Diskussionen darüber entfacht, wie Wissen sinnvoll und anwendungsfähig erworben und vermittelt werden kann und welche Lernbedingungen günstig sind, um langfristige Transferleistungen (Nutzung theoretischen Wissens in der täglichen Praxis) möglich zu machen. Der Workshop soll einerseits praktische Anregungen geben, wie Lernumgebungen gestaltet werden können, um kompetenzbasiertes Lernen anzuregen, andererseits soll auf mögliche Probleme und Herausforderungen beim Erwerb von anwendungsfähigem Wissen hingewiesen werden.

Workshop 3: Qualität in der Weiterbildung

Dr. Christa Preissing, Internationale Akademie an der FU Berlin

Der Workshop steht im Kontext der international seit mindestens 40 Jahren unumstrittenen Notwendigkeit und Herausforderung, ein Konzept für lebenslanges berufsbegleitendes und auch berufsergänzendes bzw. berufserweiterndes Lernen zu entwickeln.
In dem Workshop wird es darum gehen, sich Qualitätsstandards für die Weiterbildung anzunähern. Ausgangspunkt ist eine Analyse der bereits erreichten expliziten oder impliziten Übereinstimmungen zwischen den Weiterbildungsträgern und ihren Konzepten sowie eine präzise Formulierung der wichtigsten offenen Fragen oder auch Kontroversen.
 
Workshop 4: Anschlussfähige Weiterbildung
Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Evangelische Hochschule Freiburg
Carola Wildt, Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg

Im Workshop werden durchlässige Bildungswege am Beispiel des Modells der „Zertifizierungsinitiative Frühpädagogik Südbaden“ (ZFS) vorgestellt und diskutiert. Hier haben sich die Evangelische und die Pädagogische Hochschule Freiburg mit Fachschulen für Sozialpädagogik, Weiterbildungsträgern und Ministeriumsvertretern verbunden, um Systematiken der Anerkennung (Zertifizierung) von Aus- und Weiterbildungsinhalten auf das Studium BA „Pädagogik der Frühen Kindheit“ zu entwickeln. Dabei wurden gemeinsam Anerkennungskriterien formuliert und es wird ein System der kompetenzorientierten Äquivalenzfeststellung erprobt. Die ZFS wird vom DJI unterstützt und wissenschaftlich begleitet. Das System der Anerkennung soll perspektivisch auf andere Übergänge – z.B. von der Berufsfachschule zur Fachschule für Sozialpädagogik – ausgedehnt werden, um entsprechende Anerkennungsprozedere unter Beteiligung des Weiterbildungsbereichs verbindlich zu regeln.

Workshop 5: Internationale Weiterbildung
Dr. Mathias Urban, University of East London, Cass School of Education

Der Workshop stellt Ansätze und erste Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts CORE (Competence Requirements in Early Childhood Education and Care) zur Diskussion. In diesem von der EU finanzierten Projekt werden u.a. Ansätze zu einer systemischen Professionsentwicklung untersucht.
Ausgangspunkt ist die zentrale Rolle der Fachkräfte, ihre Qualifizierung und Professionsentwicklung für die Qualität der Angebote für Kinder und Familien. Diese Schlüsselrolle wird durch internationale Forschung gestützt und in nationalen und internationalen Politikdokumenten, z.B. auf EU-Ebene, hervorgehoben. Aktuelle internationale Forschungsergebnisse zeigen aber auch, dass formale Qualifizierung allein nicht ausreicht. Notwendig ist vielmehr eine kontinuierliche Qualifizierung eines Frühpädagogischen Professionssystems, das grundständige Ausbildung, Weiterbildung, Praxisentwicklung und Forschung als integrale und reziproke Bestandteile umfasst.

 

Informationen zur Anreise zum Tagungsort:
dbb forum Berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

mit dem Auto:
Öffentliche Parkhäuser finden Sie an der Behrendstraße gegenüber der Komischen Oper und in den Friedrichstadtpassagen, Einfahrt über die Jäger- oder Taubenstraße.

mit der Deutschen Bahn:
ab Hauptbahnhof
Alle S-Bahnen Richtung Friedrichstraße
ab Ostbahnhof
Alle S-Bahnen Richtung Friedrichstraße

mit öffenlichen Verkehrsmitteln
S-Bahn: Bahnhof Friedrichstraße
U-Bahn: U2: Stadtmitte, U6: Französische Straße
Bus: TXL/100/200: Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstraße, 147: Haltestelle Französische Straße

Unterkunftsmöglichkeiten:

Für die Teilnehmer des Kongresses, die eine Unterkunftsmöglichkeit in Berlin benötigen, haben wir in verschiedenen Hotels in der Nähe des Tagungsortes Zimmer optioniert. Diese können direkt bei den genannten Hotels gebucht werden. Beachten Sie hierzu auch die jeweils angegebenen Buchungsfristen. Damit das jeweilige Zimmer auch in dem Kontingent gebucht werden kann, geben Sie bei Ihrer Reservierung bitte das Stichwort „WiFF-Kongress“ an. Da die Zimmerkontingente begrenzt sind, ist eine frühzeitige Buchung empfohlen.

Hotel Dietrich-Bonhoeffer Haus
3-Sterne Superior
Ziegelstrasse 30
10117 Berlin
Einzelzimmer: 82,00 Euro
Doppelzimmer: 115,00 Euro
Buchbar bis: 19.04.2010
Tel.: 030 / 284 67 0
Fax: 030 / 284 67 145
E-Mail: info(at)dietrich-bonhoeffer-haus.com
www.hotel-dietrich-bonhoeffer.de

Motel One
2 Sterne
Prinzenstraße 40 / Moritzplatz
10969 Berlin
Einzelzimmer: 56,50 Euro
Doppelzimmer: 79,00 Euro
Buchbar bis: 30.04.2010
Tel.: 030 / 700 798 00
Fax: 030 / 700 798 01
E-Mail: berlin-mitte(at)motel-one.com
www.motel-one.com

Winter’s Hotel Gendarmenmarkt
4-Sterne
Charlottenstraße 66
10117 Berlin
Einzelzimmer: 99,00 Euro
Buchbar bis: 01.05.2010
Tel.: 030 / 20 60 50 0
Fax: 030 / 20 60 50 500
E-Mail: stadtmitte(at)winters.de
www.winters-hotel-berlin-gendarmenmarkt.de

 

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