WiFF sucht Autor/ Autorin für eine Expertise zum Thema Sprachförderung

14.04.10

Die Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Kinder ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse im Bildungssystem benachteiligt sind und dies mit langfristigen Konsequenzen für den Bildungserfolg verbunden ist.

Um möglichst alle Kinder auf einen Sprachstand zu bringen, der eine erfolgreiche Bildungskarriere ermöglicht, wird argumentiert, dass die Förderung bereits im Vorschulalter beginnen soll. Zahlreiche Sprachförderprogramme sind mittlerweile auf dem Markt, die den frühpädagogischen Fachkräften Hilfestellung bei der Förderarbeit in der Einrichtung bieten wollen.

Für eine Förderung im Alltag benötigen die frühpädagogischen Fachkräfte weitreichende Kompetenzen, um den Förderbedarf eines Kindes abschätzen und sprachförderliche Situationen gestalten zu können. Aus diesem Grund wurde von der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte eine Expertise an die Sprachpsychologin Prof. Dr. Gudula List vergeben, die Qualifikationsanforderungen an frühpädagogische Fachkräfte im Arbeitsfeld Sprachförderung erarbeitet hat.

Für einen vollständigen Überblick über die Diskussion zur Sprachförderung im Vorschulbereich fehlt noch die Aufarbeitung der fachpolitischen Diskussion sowie die Auseinandersetzung mit der Frage, ob in den Lehr- und Bildungsplänen der Erzieher/innenausbildung in den einzelnen Bundesländern bereits auf die Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen eingegangen wird.

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