Frühpädagogische Studiengänge im Spannungsfeld von Spezialisierung und Generalisierung

21.05.10

Vorstand der AGJ beschließt Positionspapier "Frühpädagogische Studiengänge im Spannungsfeld von Spezialisierung und Generalisierung"

Im Laufe von nur sechs Jahren ist in Deutschland  in einem weitgehend ungesteuerten Prozess ein vielfältiges hochschulisches Studienangebot im Bereich der Frühpädagogik mit mittlerweile mehr als 60 verschiedenen Studiengängen entstanden. Die Studiengänge sind grundständig oder bauen auf eine Ausbildung auf; sie setzen dabei eine allgemeine Hochschulzulassung, die Fachschulausbildung und/oder eine berufliche Tätigkeit als Erzieherin oder Erzieher voraus. Sie  werden teilweise berufsbegleitend und aufbauend auf dem Ausbildungsabschluss der Erzieherin bzw. des Erziehers angeboten. In Einzelfällen soll die Anschlussfähigkeit zwischen Fachschule und Hochschule durch ein integriertes Ausbildungskonzept erleichtert werden.


Über die strukturelle und inhaltliche Klarheit und Übersichtlichkeit dieser Studiengänge wird derzeit viel diskutiert; es mehren sich Bemühungen um ordnende Vereinbarungen. Mit der vorliegenden Positionierung, die am 27. April 2010 vom Vorstand der AGJ in Hamburg beschlossen wurde, bringt sich die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in die entsprechende fachpolitische Debatte über Anforderungen an frühpädagogische Studiengänge im Spannungsfeld von Spezialisierung und Generalisierung ein.