Studie "Männliche Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen" des BMFSFJ veröffentlicht

19.08.10

Männern stehen die Türen in Kindertagesstätten weit offen - dies belegt eine neue vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Studie, die auch der Frage nachgeht, warum der Männeranteil dennoch so niedrig ist.

Die Ergebnisse der neuen vom BMFSFJ geförderten Studie "Männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten" zeigen, dass sich Träger und Leitungen von Kitas und die Eltern einig sind, dass Männern die Türen der Kindertageseinrichtungen weit offen stehen. Trotzdem, so die Untersuchung, liegt der Männeranteil an den pädagogischen Fachkräften in Kitas bei 2,4 Prozent. Warum ist das so und wie kann man das ändern? Darauf und auf zahlreiche andere Fragen gibt die Studie interessante Antworten.

Es ist wichtig, dass in der frühkindlichen Erziehung Frauen und Männer gemeinsam arbeiten, und zwar für Jungen ebenso wie Mädchen, denn im frühkindlichen Bereich fehlen moderne männliche Rollenvorbilder und Bezugspersonen für Mädchen und Jungen: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen führen häufig dazu, dass keine familiären Vorbildern mehr vorhanden sind - und die vorhandenen familiären Vorbilder müssen nicht unbedingt den Erwartungen an moderne männliche Rollenbilder entsprechen.

Die Ergebnisse der Studie wurden nun in einer Broschüre veröffentlicht. Diese ist als PDF hier abrufbar.