Hintergrund
Auf Initiative der Arbeitsstelle Elementare Bildung und Profession der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat sich im September 2005 eine bundesweite Arbeitsgruppe zu Fragen der Koordination, Qualitätssicherung und Akkreditierung von Fort- und Weiterbildungen für Erzieherinnen gegründet. Die gemeinsame Expertengruppe setzt sich zusammen aus Wissenschaftlern, Weiterbildnern, Träger- und Berufsgruppenvertretern. Als Anfang 2009 die WiFF startete, bot sich eine Kooperation von beiden Seiten an, denn die Anliegen der Werkstatt Weiterbildung und das fachliche Konzept der WiFF ergänzen einander.
Ziel
Ergebnis der kooperativen Zusammenarbeit ist die Erarbeitung eines Memorandums zur Qualität der Weiterbildung. In diesem Grundlagenpapier werden Kriterien für die Qualität der berufsbegleitenden Weiterbildung ausführlich beschrieben. Damit wird ein fachlicher Maßstab entwickelt, der Anbietern, Teilnehmern und politisch Verantwortlichen mehr Orientierung bei der Konzeption, Auswahl und Bewertung berufsbegleitender Weiterbildung ermöglicht.
Vorgehen
Die Partner tagten erstmalig am 04./05.12.2009 in Berlin. Bei diesem Treffen wurden die Eckpunkte für das Memorandum definiert. Die heterogene Zusammensetzung der Gruppe ermöglicht es, das gemeinsame Anliegen aus vielen Perspektiven in den Blick zu nehmen und zu bewerten. Anfang Juli 2010 wurden die ersten Ergebnisse in einem "Hearing" einem ausgewählten Teilnehmerkreis vorgestellt und mit diesen gemeinsam diskutiert. Auf der WiFF-Fachtagung zum Thema Qualität in der frühpädagogischen Fort- und Weiterbildung im Mai 2011 wurde das fertige Papier erstmals der Fachöffentlichkeit präsentiert. Die Empfehlungen der Werkstatt Weiterbildung werden voraussichtlich im Sommer 2011 veröffentlicht.
Es ist geplant, die „Werkstatt Weiterbildung" noch in weitere Prozesse der WiFF einzubinden bzw. mit ihr zu kooperieren.
Name | Institution |
|---|---|
Doris Beneke | Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. |
Veronika Bergmann | Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ) im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz |
Angelika Diller | Deutsches Jugendinstitut e.V., WiFF |
Anita Dischinger | CoLibri Management Service |
Uta Fröhlich | Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband |
Norbert Hocke | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) |
Frank Jansen | Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) |
Daniela Kobelt Neuhaus | Karl Kübel Stiftung |
Michael Kriegel | AWO Bundesakademie |
Dr. Annette Lepenies | Verein Early Excellence |
Anne Müller | Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz (DRK) |
Maria Theresia Münch | Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. |
Prof. Dr. Marion Musiol | Hochschule Neubrandenburg |
Dr. Anke Pannier | Evangelische Fachhochschule Berlin |
Dr. Christa Preissing | Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BeKi) |
Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
Prof. Dr. Gerd E. Schäfer | Universität Köln |
Barbara Schmitt-Wenkebach | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) |
Nicole Spiekermann | Deutsches Jugendinstitut e.V., WiFF |
Janine Stoeck | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
Klaus Titz | Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. |
Carola Wildt | Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg (SFBB) |