Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

18.05.2017 bis 20.05.2017
Universität Vechta
Driverstraße 22, 49377 Vechta


"Teilhabe durch*in*trotz Sozialpädagogik"

Seit der Diskussion um das Bundesteilhabegesetz, und seitdem die inklusive Neugestaltung des Kinder-, und Jugendhilfegesetzes im Gespräch ist, kommt dem Begriff der Teilhabe eine besondere Bedeutung zu, insbesondere für die sozialpädagogische Konzept-, Organisations-, und Professionalisierungsdiskussion. Gleichzeitig hat der Begriff der Teilhabe eine lange historische Bedeutung für die Sozialpädagogik.

Die Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik setzt es sich zum Ziel, Leerstellen des Teilhabebegriffs in der Sozialpädagogik zu markieren und zu einer notwendigen Klärung der Verwendungsweisen des Begriffs beizutragen.

Im Einzelnen sollen dabei folgende Fragen ins Blickfeld gerückt werden:

  • Welche Bedeutung  hat der Teilhabebegriff und die mit ihm verbundenen Konzepte für das Verhältnis von Sozialpädagogik, (Post-)Demokratie und (sozial-)politischen Wertideen von Gerechtigkeit, Gleichheit, Sicherheit?
  • Welche Macht- und Herrschaftsformen evoziert die Realisierung von Teilhabe, die die Durchsetzung von Interessen gesellschaftlicher Akteure in unterschiedlicher Weise verun- bzw. ermöglicht?
  • Wie lässt sich Teilhabe in und durch verschiedene sozialpädagogische Settings ermöglichen und sichern?
  • Wie lässt sich Teilhabe in der Sozialpädagogik als professionell-organisationale Praxis mit Adressatinnen und Adressaten sowie Nutzerinnen und Nutzern thematisieren?
  • Welche Perspektiven auf Teilhabe werden innerhalb und außerhalb der sozialpädagogischen Diskurse gerichtet?
  • Welche Potenziale und Grenzen hat der Teilhabebegriff als Forschungsterminus der Sozialpädagogik?

Interessierte können bis zum 15.11.2016 Vorschläge für Arbeitsgruppen einreichen.

Weitere Informationen folgen auf der Veranstaltungsseite der DGfE.

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